Samstag, 25. September 2021
Freitag, 30. Juli 2021

Ein Dutzend Direktkandidaten

Der Kreiswahlausschuss stimmt über die Kandidaten ab.Foto: Thomas Keil

von unserem Volontär Thomas Keil

Torgau. Der Kreiswahlausschuss tagte in Schloss Hartenfels und stimmte darüber ab, wer alles im September zur Bundestagswahl antreten darf.

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Für einige der Bewerber schien es wohl nur eine Formsache zu sein. Anders lässt sich das Fehlen einiger Kandidaten oder von deren Vertrauensleuten in der Tagung des nordsächsischen Kreiswahlausschusses nicht erklären. Dabei ging es um die grundlegende Frage, wer von den Kandidaten in der Lage ist, ernsthaft an der politischen Willensbildung auf Bundesebene für den Landkreis Nordsachsen mitzuwirken.

Das Prozedere

„Wir entscheiden heute über die Zulassung der Bewerber für das Direktmandat des Landkreises zur Bundestagswahl“, sagte Steffen Fleischer in einem Saal des Schlosses Hartenfels. Zu Beginn der Sitzung prüfte der  Vorsitzende des Kreiswahlausschusses, welche Kandidaten oder deren Vertrauensleute vor Ort waren. Während der Einzelkandidat Sandro Oschkinat persönlich in der ersten Reihe Platz genommen hatte und von den Vertretern der Partei Die PARTEI gleich vier Hände gehoben wurden, glänzten andere wie die CDU und die AfD mit Abwesenheit.

„Alle Bewerbungen und die nötigen Unterlagen sich rechtzeitig eingegangen“, konstatierte Steffen Fleischer im Anschluss. Er nannte als Untermauerung die Eingangsdaten der Anträge inklusive der genauen Uhrzeit. Einzelbewerber wie Sandro Oschkinat und Sven Asmus mussten zusätzlich Unterstützerunterschriften vorweisen – ebenso wie Parteien, die nicht in einem aktuellen Land- oder Bundestag mit mindestens fünf Abgeordneten ununterbrochen vertreten sind. Normalerweise verlangt das Gesetz hierfür 200 Stück. „Doch wegen Corona ist diese Zahl auf 50 gesenkt worden“, informierte der Kreiswahlausschussvorsitzende. Insgesamt fünf Kandidaten beziehungsweise Parteien waren demnach auf Unterstützungsunterschriften angewiesen. Es reichten ein: Die PARTEI 67 , die ÖDP 52, diebasis 74, Sven Asmus 74 und Sandro Oschkinat 221 Unterschriften.

Kurz und knapp

Auf Nachfrage von Steffen Fleischer versicherten die Beisitzer, dass sie ihre Entscheidung getroffen haben. Damit konnte die Abstimmung starten. Der Kreiswahlausschussvorsitzende las jeden Kandidaten vor und fragte die Vertreter, ob noch eine Wortmeldung gewünscht sei. „Alles gut“, antwortete Linke-Vertrauensmann Michael Bagusat-Sehrt. Dies galt offensichtlich auch stellvertretend für die anderen – niemand wollte noch eine Anmerkung vornehmen.

Schlussendlich standen zwölf einstimmige Zustimmungen für zwölf Kandidaten. „So viele  hatten wir in Nordsachsen noch nie“, stellte Steffen Fleischer fest. Dann werde der Wahlzettel dieses Jahr eben etwas länger.

 

Hinweis: Ursprünglich schrieben wir, ein gewisser Sven Oschkinat sei vor Ort gewesen. Das ist falsch. Der Kandidat heißt immer noch Sandro Oschkinat. Wir bitten den Fehler zu entschudigen.

 


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