Dienstag, 28. September 2021
Sonntag, 8. August 2021

Camping Deluxe - ohne Zelt, sondern mit viel Platz für alles Wichtige!

Außenansicht des Malibu T430 LE.Foto: PR

von unserer Redakteurin Julia Sachse

Uebigau/Torgau. Was Helmut Schubert mir da auf dem Parkplatz seines Autohauses in Uebigau vorstellt, habe ich mir schon geraume Zeit für einen Kurzurlaub gewünscht: Ein komfortables, unkompliziertes und praktikables Wohnmobil der jüngsten Generation. 

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Was Helmut Schubert mir da auf dem Parkplatz seines Autohauses in Uebigau vorstellt, habe ich mir schon geraume Zeit für einen Kurzurlaub gewünscht: Ein komfortables, unkompliziertes und praktikables Wohnmobil der jüngsten Generation. 

Urlaub beginnt beim Einsteigen

Ich stehe zunächst mit großen Augen vorm Malibu T 430 LE – es ist das erste Mal, dass ich nicht in einer Pension unterkomme oder zelten gehe, sondern für das naturnahe Erholungswochenende quasi ein ganzes Zuhause mitnehmen kann. Entsprechend groß ist meine Ehrfurcht. Aber die harten Fakten sagen mir beschwichtigend: „Das Fahrzeug wiegt kaum drei Tonnen und ist keine sieben Meter lang. Wenn du Transporter fahren kannst, klappt es auch damit!“ Helmut Schubert, selbst leidenschaftlicher Wohnmobilurlauber, macht mir und allen Neulingen zudem Mut: „Das Schöne ist ja, dass Sie einsteigen, sich in den drehbaren Fahrersessel fallen lassen und mit dem Urlaub schon auf der Strecke zum Ziel anfangen. Das Ambiente des Cockpits ist mit der Aufteilung der Armaturen und der technischen Ausstattung bereits darauf ausgelegt, dem Fahrer seinen ‚Job’ so angenehm wie möglich zu gestalten.“ Und es stimmt: Das Fahrgefühl lässt sich durchaus mit dem, was ich habe, wenn ich mal auf einen Transporter umsteigen muss, vergleichen – erweitert um auch auf langen Reisen bequemere Sitze und natürlich die Ahnung der Freiheit, die hinter meinem Sitz beginnt. 

Gemütliches Quartier für 4+1

Zugegeben, anders, als vom Hersteller gedacht, bin ich allein damit unterwegs. Der Malibu T 430 LE ist mit der Doppelliege überm Cockpit, zwei Einzelbetten und der Option, dazwischen noch ein kleines Mittelbett aufzupolstern, auf bis zu fünf Reisende ausgelegt. Ich konnte so allerdings jede Nacht „woanders“ den Schlafkomfort testen und denke, dass nicht genutzte Liegeflächen auch prima Platz für gemütliche Stunden mit guten Büchern, spannenden Filmen oder Gesellschaftsspielen bieten, wenn man wetterbedingt nichts Besseres machen kann und möchte, als zu lümmeln. Warum ich den Platz nicht als Stauraum anpreise? Ganz einfach: Davon gibt es im ganzen Fahrzeug reichlich! Wer mit Fahrrädern reist, bekommt in der Box im Heck bis zu drei Stück unter, dort hätte alternativ auch ein Motorroller Platz. Kleider- und Schuhschrank sind geräumig und offensichtlich. Ansonsten lassen sich im Innenraum über Kopf in Dachstauboxen und durch Anheben einzelner Fußbodenklappen versteckte Lagerungsmöglichkeiten mit allem füllen, was man an Kleidung, Bettwäsche, Geschirr, Konserven und Getränken so brauchen könnte.

Versorgungs-Verstecke

Der Kühlschrank ist schmal, aber ausreichend, und ein Highlight ist die kleine, aber feine Eckküche mit unerwartet viel Platz in den Schubladen, drei Kochplatten, einem abdeckbaren Spülbecken und dessen Abdeckplatte, die Schneidebrett und Einsteckregal zugleich ist. Gewürze können griffbereit an der Wandhalterung einsortiert werden, alles weitere verschwindet in den großzügigen Einschüben. Das Bad: Mein Aha-Erlebnis. Ich hatte damit gerechnet, zwar eine Toilette mit Waschbecken, aber sonst kaum genug Luft zum Drin-Herum-Drehen zu haben. Und jetzt stellt sich heraus, dass ich dank Kombibades nicht nächtens über den Campingplatz zum Waschraum schleichen muss, sondern nach dem Duschen direkt ins Bett fallen kann– wie zu Hause. 

Sensibles Thema

Die Entsorgung des Abwassers der Toilette ist übrigens ohne Kontakt zum Inhalt des kleinen Tanks von einer abschließbaren Außenklappe her auch geruchsneutral zu bewerkstelligen. Sobald man den Verschluss zwischen Ableitung und Behälter löst, geht die Klappe zu, bis was raus soll, wo es raus darf. Auch an Gas- und Wasservorräte kommt man über Außenklappen heran, genauso verhält es sich mit dem E-Anschluss.  Überrascht war ich übrigens auch vom ersten Schritt an von der Deckenhöhe im Innenraum. Mit 1,70 Meter bin ich weder groß noch klein und hatte mich aufs Kopfeinziehen eingestellt. Doch weder Dachschränke noch das absenkbare Bett überm Cockpit sind Gefahren für die empfindliche Stirn. Mein Hund fühlte sich die Fahrt über im Fußraum vor dem maximal zurück geschobenen Beifahrersessel am wohlsten und seine Fell-Hinterlassenschaften nach dem Trip wieder zu entfernen, war dank pflegeleichter Böden überhaupt kein Problem. Das dürfte auch Familien mit kleineren Kindern freuen! Die könnten während Papa und Mama vorn lenken, in der gemütlichen Sitzecke angeschnallt spielen und malen, die Aussicht genießen oder vor sich hin träumen. 

Vielleicht vom nächsten Wohnmobilurlaub? Wer weiß …

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