Dienstag, 28. September 2021
Sonntag, 22. August 2021

"Wir sind begeistert von diesem Festival!"

Volles Haus: Die Resonanz auf das neue Stella Nomine-Festivl war überwältigend. Hier zu sehen die Goth-Rock-Band Wisborg. Foto: Nadine Huber

von unserer Redakteurin Nadine Huber

Torgau. Es ist früher Abend und die Stimmung ist gut. Die Besucher des neuen Gothic-Festivals Stella Nomine sind ausgelassen, dabei aber gleichzeitig total entspannt. Es ist beeindruckend, was das Team um Veranstalter und Organisator Thomas Richter hier auf die Beine gestellt hat.

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Entenfang Torgau. Es ist früher Abend und die Stimmung ist gut. Die Besucher des neuen Gothic-Festivals Stella Nomine sind ausgelassen, dabei aber gleichzeitig total entspannt. Viele sind in faszinierend kunstvollen, kreativen Outfits unterwegs, die denen anderer, langjährig etablierter Veranstaltungen dieser Art mitunter in nichts nachstehen.

International bekanntes Line-up

Es ist  beeindruckend, was das Team um Veranstalter und Organisator Thomas Richter hier auf die Beine gestellt hat und welcher Aufwand hinter diesem neu geschaffenen Festival steckt –  und nicht zuletzt, welches Line-up an etablierten, international bekannten Bands und Künstlern aus der Gothic-Szene bei diesem Event aufgefahren wurde: von „Das Ich“ über „Liv Kristine“ bis hin zu „She Past Away“ konnte sich das Publikum noch auf viele weitere Acts freuen! Und die Freude war den zahlreichen Besuchern deutlich anzusehen – viele zeigten sich vor allem glücklich darüber, nach so langer Corona-Pause endlich mal wieder ein Festival besuchen zu können und gemeinsam feiern, die Zeit genießen zu können. 

Endlich wieder auftreten!

„Wir sind so froh darüber, nach der langen Zeit endlich wieder auftreten zu können“, sagt beispielsweise Bruno Kramm, Musiker der bekannten Kult-Band „Das Ich“, der mit einigen anderen Musikern entspannt auf einer Bank sitzt. „Früher hatten wir regelmäßig Auftritte“, blickt er zurück, „dann war durch Corona anderthalb Jahre lang nichts. Dass nun endlich wieder Veranstaltungen dieser Art stattfinden können, hat irgendwie etwas Unwirkliches – es fühlt sich an, wie nach Jahren aus dem Koma aufzuwachen“, beschreibt er eindringlich. „Ich finde es total cool, dass Thomas (Thomas Richter, der Stella-Nomine-Veranstalter, Anm. d. Red.) dieses Festival veranstaltet und auch dieses Risiko eingeht! Denn ein neues Festival ist am Anfang sowieso immer erstmal ein Risiko und dann auch noch während der Pandemie...“. – „Und es ist super schön hier und eine tolle Location“, sagt Jasmin, die ihm am Tisch gegenüber sitzt. „Sehr familiär und eine gute Stimmung“, betont sie.

Im Moment ist alles besonders

Stichwort „familiär“: Wie gehen denn die Besucher nach der mittlerweile schon so langen Zeit der Pandemie und der Einschränkungen auf dem Festival miteinander um? Fühlt sich alles so an wie früher? „Ich habe schon das Gefühl, dass alle erst einmal wieder miteinander warm werden müssen. Man merkt, dass die Menschen mehr fremdeln“, meint Bruno Kramm. „Aber ich denke, dass wird sich wieder legen.“

„Vielleicht sind die Menschen durch Corona aber auch auf gewisse Art  zusammengewachsen, weil man mit den anderen fühlt“, wirft Jasmin ein.  – „Zumindest merkt man, dass die Menschen auf emotionaler Ebene wie Schwämme sind und alle Eindrücke in sich aufsaugen. Durch die lange Auszeit ist im Moment alles besonders“, entgegnet Bruno.  

Wie zu Hause ankommen

Besonders finden auch die Gäste das Gefühl, ein Festival in Zeiten von Corona  besuchen zu können. „Es ist einfach nur geil, nach der Corona-Pause wieder auf ein Festival gehen zu können. Das ist wie nach fast zwei Jahren endlich wieder zu Hause anzukommen“, schwärmen die Freunde Sandra, Torben und Aileen, die aus Naumburg (Saale) beziehungsweise Bremen kommen. „Ich finde, dass man auf einem etwas kleineren Festival wie diesem sogar noch besser neue Leute kennenlernt als auf einem größeren, denn hier begegnet man sich eher wieder“, meint Torben. 

Auf die Frage, ob sie denn auch die Möglichkeit genutzt hätten, mit den Tickets kostenlos in die Torgauer Museen zu kommen, erklärt er: „Eigentlich wollte ich auch ins Museum gehen, aber war zu voll – also nicht das Museum, sondern ich!“, und erntet damit einige Lacher.

Wie Entenfang-Betreiber Karl-Friedrich Potzelt verrät, hätten laut Veranstalter Thomas Richter insgesamt viele Gäste die Möglichkeit genutzt, mit den Tickets kostenlos die Torgauer Museen besuchen zu können. Die Kooperation sei sehr gut in Anspruch genommen wurden und die Museen haben sich über eine große Besucherzahl freuen können. Ein Festival, dass zu besuchen sich also in doppelter Hinsicht lohnt und von welchem auch andere Kulturschaffende Torgaus und somit ebenso die Stadt als solche profitieren können. Schließlich zieht es viele Menschen nicht nur aus den verschiedensten Teilen Deutschlands, sondern auch aus anderen Ländern, in die Große Kreisstadt und trägt damit dazu bei, diese bekannter zu machen. „Das Festival ist eine Wahnsinns-Bereicherung für Torgau. Zu mir haben sogar einige Gäste gesagt, dass das Stella die kleine Schwester von Leipzig wird“, freut sich Potzelt. 

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