Dienstag, 28. September 2021
Mittwoch, 1. September 2021

Mit reichlich Musik dem Regen getrotzt

Der Schalmeien-Nachwuchs, angeleitet durch Martina Saalbach, zeigte am Tag der offenen Baustelle ebenfalls sein Können.Foto: Verein

von unserem Redakteur Christian Wendt

Langenreichenbach. Die Schalmeien luden am Wochenende zu einem Tag der offenen Baustelle.

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Eigentlich konnte den Langenreichenbacher Schalmeien nichts Besseres widerfahren, als jener Regen, der am Sonntag den Tag der offenen Baustelle zu einen feuchtfröhlichen Ereignis werden ließ. Denn das  Vordach des Vereinsheims machte  allen anschaulich bewusst, warum der Verein dieses Vorhaben in den vergangenen Monaten umsetzte. Das  Dach, das um eine mächtige Eiche herum gebaut wurde und daher den Eindruck eines grünen Orchesterraums vermittelt, bietet nämlich deutlich mehr Platz für kleine und große Musiker sowie für  Besucher.

Während gleich nebenan der Regen die Beachvolleyballer bei einem Turnier durchnässte, sorgten die Schalmeien mit ihren Trainingsgruppen im Trockenen für beste Unterhaltung. Von der Stimmung ließ sich beispielsweise auch Ortsvorsteher Detlef Bölke anstecken, der zu Sticks griff, um gemeinsam mit der Rasselbande auf Gummibällen das Rhythmusgefühl unter Beweis zu stellen.

Die frischgebackene Heimatpreisträgerin und langjährige Vereinschefin Sylvia Saalbach zeigte sich gegenüber der Heimatzeitung erleichtert, dass trotz des durchwachsenen Wetters das Angebot der offenen Baustelle von vielen Eltern,  Einheimischen und von weiter angereisten Gästen genutzt wurde. Natürlich bot sich diesen  dabei auch Gelegenheit, sich über den Baufortschritt innerhalb des Gebäudes ein Bild zu verschaffen. Hier ist mit Hilfe des LEADER-Programms unter anderem ein neuer Instrumentenraum entstanden. 

Für die Mitglieder der Anfängerbläsergruppe der Schalmeien im Alter zwischen neun und zehn Jahre war diese öffentliche Trainingseinheit überhaupt die erste Möglichkeit, vor Zuhörern zu brillieren. Selbst ein gebrochener Finger konnte die zehnjährige Stella nicht daran hindern, zu ihrer Schalmei zu greifen.

Und dann sorgte Udo Schulze noch einmal für einen erhebenden Moment: Der örtliche Vertreter der R+V-Versicherung überreichte Sylvia Saalbach einen dicken Scheck. Mit 500 Euro unterstützt er die Vereinsarbeit. Wegen der weggefallenen Auftritte und den damit einhergehenden Einnahmeausfällen hatten es die Schalmeien zuletzt sehr schwer. Das eigentlich gefüllte „Festgeldkonto“ ist nämlich für das umfangreiche LEADER-Bauvorhaben angespart worden, um die notwendigen Eigenmittel abzusichern. Deswegen ist man bei allen anderen Kinder- und Jugendprojekte derzeit vielfach auf Spenden angewiesen.

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