Dienstag, 28. September 2021
Mittwoch, 8. September 2021

Olympiasiegerin ist immer wieder gern in Süptitz

Nach wie vor beste Freundinnen, trotzdem sie weit auseinander wohnen: (v. l.) Adelheid Trier, Margit Müller, Rita Bischhoff und die dreifache Olympia-Siegerin und fünffache Europameisterin Renate Stecher. Foto: Thomas Manthey

Von unserem Redakteur Thomas Manthey

Süptitz. Renate Stecher, geborene Meißner, aus Süptitz war in den 1970er Jahren eine der schnellsten Sprinterinnen der Welt. Hin und wieder besucht die Olympiasiegerin und Europameisterin ihren Geburtsort. So, wie diese Woche.

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Sie ist, wie man sie schon immer kennt: lebensfroh, unternehmungslustig, höflich, freundlich sowie gesund und sportlich: Renate Stecher, in Süptitz geboren, Baujahr 1950. Gestern besuchte die ehemalige Leichtathletin, die 1972 in München Olympiasiegerin über die 100 und auch 200 Meter sowie 1976 in Montreal (Kanada) Olympiasiegerin mit der 4 x 100-Meter-Staffel wurde und diverse Europameister- und EM-Medaillen erkämpfte, mal wieder Süptitz. Sie folgte einer Einladung ihrer Schulkameradinnen und Freundinnen Rita Bischoff, Margita Müller und Adelheid Trier. Es war ein toller Aufenthalt mit ebenso tollen Gesprächen mit Süptitzern und schönen Momenten. Am Mittwoch Nachmittag unternahmen die vier Freundinnen einen Abstecher nach Torgau, mit einer Kaffeerunde im „Stadtidyll“. 

Renate Stecher, die nach ihrem Abitur nach Bad Blankenburg an die Sportschule wechselte und später dann nach Jena, wo sie mit ihrem Mann Gerd Stecher (†) lebte, ist gern in ihrer alten Heimat. 

Die heute 71-Jährige (3 Töchter) startete ihre sportliche Karriere in Torgau, bei der BSG Chemie. Ihr erster Trainer war der allseits bekannte und beliebte Manfred „Menne“ Schumann (†), der in der dazumal jungen Renate eine talentierte Kurzstrecken-Läuferin erkannte, sie trainierte und förderte. Als junge Frau stellten sich recht schnell die sportlichen Erfolge ein – vielfache DDR-Meisterin über  100 und auch 200 Meter, zahlreiche  Erfolge bei Europameisterschaften sowie bei zwei Sommerolympiaden im Sprint gingen auf ihr Konto. 

In den 1970er-Jahren gehörte Renate Stecher, geborene Meißner, zu den weltbesten Sprinterinnen. Sie ist dreifache Olympiasiegerin und fünffache Europameisterin. Die ehemalige Süptitzerin war die erste Frau, die die 100 Meter unter 11 Sekunden – handgestoppt – lief. Sie schaffte diesen Rekord – 10,9 Sekunden – im Juni 1973 bei einem Leichtathletik-Meeting in Ostrava (ehem. CSSR). In den Jahren von 1970 bis 1976 lief sie insgesamt 17 Weltrekorde.

Nach ihrer Sportlerkarriere studierte Renate Stecher an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Sportwissenschaften und arbeitete als Sportlehrerin im Hochschuldienst. Später arbeitete die 71-Jährige als Angestellte im Studentenwerk und für die Anti-Doping-Kommission des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV).  

Noch heute ist Stecher sportlich aktiv: Skilaufen (alpin), Radfahren, Basketball (aktiv). Sie ist viel in der Natur unterwegs und  in der Gegend rund um Jena sowie im Thüringer Wald bei ihren Aktivitäten anzutreffen.

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