Sonntag, 5. Dezember 2021
Dienstag, 2. November 2021

Sybille Rasenberger steht weiter an der Spitze des Kinderschutzbundes

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Der Ortsverband Torgau des Deutschen Kinderschutzbundes hat auf seiner Mitgliederversammlung am Montag einen neuen Vorstand gewählt. Zuvor wurde Rechenschaft abgelegt und über neue Vorhaben beraten. Gäste aus Oschatz waren auch dabei.

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Torgau. Der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Torgau, hat einen neuen Vorstand. Auf der Mitgliederversammlung am Montag wurde Sybille Rasenberger erneut zur Vorstandsvorsitzenden gewählt. 

Ihr zur Seite stehen als Stellvertreterinnen Karola König und Susann Elschner. Komplettiert wird der neue Vorstand durch Schatzmeisterin Doris Weiße, Schriftführerin Ines Keil und Beisitzerin Silke Robe. Außerdem wurde Nicole Taggeselle zur Kassenprüferin gewählt. Sie alle werden in den nächsten drei Jahren die Geschicke des DKSB  Ortsverband Torgau lenken.

Der Wahl vorausgegangen waren umfassende Tätigkeitsberichte zur Arbeit in den beiden zurückliegenden Jahren durch die Vorsitzende Sybille Rasenberger.  Bedingt durch Corona  konnte da keine Mitgliederversammlung stattfinden. Beide Berichte zeigten das vielseitige Engagement des Verbandes auf. Dieses umfasst als Träger in der freien Jugendarbeit den Schülertreff an der Grundschule Nordwest, verschiedene Ferienangebote für Kinder,  Förderunterricht und die Schulbegleitung. Beim Kinderschutzbund ist man aber auch richtig, wenn Hilfe bei häuslicher Gewalt gebraucht wird.

Breit aufgestellt im Engagement

So ist der Verein Träger der Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt und Stalking in Nordsachsen. 

Das Ziel der Beratungsstelle besteht darin, betroffenen Menschen  die erforderliche Beratung und Hilfe anzubieten. Die Beratungsstelle steht dafür allen Menschen  offen. 

Der Ortsverein Torgau bietet ebenso auch im Landkreis Frauen- und Kinderschutzwohnungen an unterschiedlichen Standorten an, in denen Frauen oder Frauen mit ihren Kindern nach Gewalterfahrungen übergangsweise wohnen können und betreut werden. Im nächsten Jahr wird der Kinderschutzbund eine weitere Frauenschutzwohnung einrichten. Sie wird im Bereich Eilenburg liegen. 

Nach diesem Tagesordnungsteil wurde der alte Vorstand entlastet und die Kandidaten für den neuen aufgestellt. Vier Frauen des alten Vorstandes schieden aus Gründen beruflicher Veränderungen aus. Für sie konnten aus den Mitgliederreihen Nachfolger gefunden werden. Allen bisherigen Amtsträgern dankte die Vorsitzende für ihr bisheriges Engagement mit einem Blumenpräsent. 

Nach dem Wahlakt stand ein Thema auf der Tagesordnung, das in den kommenden Monaten die Mitglieder beschäftigen wird. Drei Vertreter des Oschatzer Ortsverbandes des Kinderschutzbundes, darunter auch die Vorstandsvorsitzende Renate Fuhrmann, waren als Gäste nach Torgau gekommen. Ihr Anliegen: Die Bitte um Aufnahme ihres Verbandes in den Torgauer oder die Verschmelzung beider. 

Auf Schulsozialarbeit fokussiert 

Der 1993 gegründete Oschatzer Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes zählt noch 28 Mitglieder. Davon sei, so die Vorsitzende Renate Fuhrmann, die Hälfte inaktiv und überaltert. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Ortsverbandes in der Schulsozialarbeit am Beruflichen Schulzentrum und der Härtwig-Oberschule in Oschatz. Drei Mitarbeiter werden so beschäftigt. 

„Der Vorstand unseres Verbandes möchte, dass die Arbeit des Kinderschutzbundes in der Oschatzer Region mit Blick auf das altersbedingte Ausscheiden im Leitungsbereich nicht endet. Wir wollen keine Auflösung. Deshalb sind wir  hier“, so Fuhrmann. Sie bat deshalb um Aufnahme von Verschmelzungsverhandlungen. Im Oktober hatten sich die Oschatzer getroffen, um sich bei einer Mitgliederversammlung diesem Thema zu stellen, über diesen Schritt zu beraten und abzustimmen. Das geschah einstimmig. „Wir kommen nicht mit Schulden. Wir haben eine Erbschaft gemacht, die uns  gut trägt“, unterstrich die Oschatzer DKSB-Vorsitzende. Einstimmig fiel anschließend die Abstimmung zur Aufnahme von Verschmelzungsverhandlungen beider Vorstände bei den anwesenden Mitgliedern aus.

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