Donnerstag, 2. Dezember 2021
Sonntag, 14. November 2021

Torgau-Kuvert prägt nun markant das Süptitzer Gewerbegebiet

Das Süptitzer Gewerbegebiet bekommt an der Verbindungsstraße von der B 87 in Richtung Süptitz kommend eine markante Prägung durch die Neu- und Erweiterungsbauten bei Torgau-Kuvert. Durch die gute Vorbereitung des Vorhabens liegt man gut im Plan. Foto: Christian Wendt

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

Süptitz. Der Neubau des vollautomatischen Hochregallagers bei Torgau Kuvert schreitet voran.

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?Es ist unübersehbar: Wer die Verbindungsstraße von der Bundesstraße B 87 nach Süptitz regelmäßig benutzt, hat die Entwicklung in einem Teil des Süptitzer Gewerbegebietes beobachten können. Markant hat sich hier auf dem Betriebsgelände der Torgau-Kuvert GmbH & Co. KG seit Oktober des vergangenen Jahres viel verändert. Zuerst waren Planierraupen im Einsatz, um die Erweiterung des Firmendomizils mit einen völlig neuen Versand- und Kommissionierungsbereich und dem Neubau eines modernen vollautomatischen Hochregallagers mit 6000 Palettenplätzen vorzubereiten, ehe nachfolgende Schritte beginnen konnten. 

Produktion wird erweitert

Inzwischen ist das Bauvorhaben so weit fortgeschritten, dass der Rohbau steht und seit Monatsbeginn mit dem Innenausbau begonnen werden konnte. Neben dem Hochregallager wird auch die Produktion erweitert. Bei einem früheren Vor-Ort-Termin hatte Betriebsleiterin Silke Gosdschick erklärt, dass damit die Produktionskapazität fast verdoppelt werde. 

Mario Schäfer, Technischer Leiter bei Torgau-Kuvert GmbH & Co. KG, wurde konkreter: „Perspektivisch wird sich die Produktion um eine Fläche von 1600 Quadratmetern und dem Bereich des jetzigen Lagers vergrößern. 1500 Quadratmeter groß wird der neu geschaffene Versand- und Kommissionierungsbereich und in etwa die gleiche Fläche wird das Hochregallager einnehmen.“

Bewusste Entscheidung

Seit 1992 ist die Torgau-Kuvert GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Mayer-Kuvert-network Gruppe, im Süptitzer Gewerbegebiet ansässig. Damals hatte man sich für den brandneuen Neubau eines Fertigungsbetriebes mit Produktions- und Verwaltungsgebäude an diesem Standort entschieden. Inzwischen sind hier 117 Mitarbeiter, darunter auch seit 20 Jahren eigene Auszubildende, beschäftigt. Und es werden weitere hinzukommen. Mit der Zukunftsinvestition in die Erweiterung des Firmenstandortes in Süptitz werden es rund 70 neue Mitarbeiter sein.

2019 beginnend, hatte man sich in der Mayer-Kuvert-network Gruppe mit dem Gedanken auseinandergesetzt, in den Süptitzer Standort zu investieren und das Vorhaben langfristig geplant. Nun steht der Rohbau und der Innenausbau kann beginnen. 

Bis dahin war die größte Herausforderung, den Neubau an das vorhandene Betriebsgebäude sozusagen „anzudocken“. Das geschah an zwei Seiten. Alle Wände stehen, die Dächer sind dicht, sodass trotz Winterzeit das Baugeschehen nicht stillstehen wird.

Der Innenausbau wird nun in den nächsten Wochen das Baugeschehen bestimmen. Besonderes Augenmerk wird dabei dem Hochregallager geschenkt. Denn Ziel ist es, dass hier im ersten Halbjahr 2022 die grundlegenden Arbeiten so weit erledigt sind, damit das bisherige Lager umziehen und der Neubau in Betrieb gehen kann. Denn: Ab Juni 2022, so sieht es der Bauablaufplan vor, soll mit dem Rückbau des alten Lagers begonnen werden.

Derzeit sind acht technische und acht bauliche Gewerke auf dem Gelände aktiv. In Frühjahr werden dann nur noch wenige Arbeiten außen zu erledigen sein. Übrigens  entsteht dann auf dem Betriebsgelände auch ein Wassertank für die neue Sprinkleranlage. Er wird 1200 Kubikliter Wasser fassen können. 

Gute Planung und Regionalität

Während manches andere Bauvorhaben in der Wirtschaft bedingt durch Corona mit Lieferschwierigkeiten kämpfen muss, hat sich bei Torgau-Kuvert in Süptitz die langfristige Planung des Vorhabens und das rechtzeitige Ordern von Material und Ausrüstung bezahlt gemacht. Zudem wurde bei den Ausschreibungen, einschließlich den Bauarbeiten, auf Unternehmen mit Leistungsfähigkeit und Standortnähe gesetzt. Eine Rechnung, die auch deshalb gemacht wurde, um die mit dem Bauvorhaben einhergehende Umstrukturierung bei laufender vollumfänglicher Produktion im Drei-Schicht-System realisieren zu können.

Wann das Bauvorhaben abgeschlossen und die offizielle Einweihung stattfindet, darauf will man sich trotz des bisher guten Bauverlaufs bei Torgau-Kuvert noch nicht festlegen.

 


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