Mittwoch, 25. Mai 2022
Montag, 31. Januar 2022

Weidenhainer Sport- und Dorfplatz wird saniert

von unserer Redakteurin Bärbel Schumann

160000 Euro will Dreiheide für die Weidenhainer Sport- und Dorfplatzsanierung ausgeben. Die erste Hürde hat das Projekt bereits beim LEADER-Auswahlgremium genommen.

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Riesige Pfützen bei Regenwetter, Schotterpiste noch dazu, so zeigt sich das Gebiet vor dem Weidenhainer Sportplatz. Er selbst braucht dringend einen neuen Rasen, denn die Sommerhitze der vergangenen Jahre hat Spuren hinterlassen. Aber auch manch andere Dinge bedarf es, damit er als Dorf- und Sportplatz von Schülern, Vereinen und der Bevölkerung zum Sporttreiben und zu  anderen Zwecken genutzt werden kann. 

Der Zustand des Areals beschäftigt schon lange die Kommune. Immer wieder wurde auch im Rat überlegt, wie man eine Sanierung abschnittsweise finanzieren kann oder wo sich Möglichkeiten durch Förderprogramme bieten. Deshalb entschloss sich die Gemeinde Dreiheide, einen Förderantrag zur kompletten Sanierung des Sport- und Dorfplatzes über LEADER zu stellen. Ein erster Entwurf wurde gemeinsam mit dem Planungsbüro Michael Popp erarbeitet. Danach sollen die vorgesehenen Arbeiten insgesamt rund 160 000 Euro kosten. Über LEADER könnten davon 80 Prozent gefördert werden. Vom regionalen LEADER-Entscheidungsgremium gab es inzwischen grünes Licht und das Projekt konnte bei der zuständigen Behörde des Landratsamtes zur Befürwortung eingereicht werden. 

In der letzten Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeisterin Karsta Niejaki über den Stand. Sie schilderte, was alles angedacht ist und erklärte, dass dies vorerst ein grobes Konstrukt ist. Erst wenn eine Bewilligung vorliegt, geht es ins Detail. So soll an der einen Seite eine 100-Meter-Bahn und eine Weitsprunggrube angelegt werden. Neuen Rasen soll es geben. Eine Beregnungsanlage über einen eigenen Brunnen könnte den Rasen und den nahen Schulgarten mit Wasser versorgen. Wo jetzt Schotter ist, wird gepflastert. 

„Wir werden in der nächsten Zeit einen Termin  mit Vertretern von Schule und Hort vereinbaren, um  im Detail darüber zu beraten. Die Räte wie Michael Götze wollten wissen, warum kein Kunst- oder Rollrasen eingesetzt werde. Das ist ein Kostenfaktor. Jener würde das Doppelte bis das Dreifache mehr gegenüber herkömmlichem Rasen kosten. Außerdem würde Kunstrasen zu einer Naturparkschule in der Nachbarschaft nicht passen, erklärte Niejaki. 

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