Montag, 27. Juni 2022
Donnerstag, 3. Februar 2022

Das I-Tüpfelchen nach der Sanierung des Ärztehauses 

Die Rückseite des Landambulatoriums mit der noch nicht befestigten Freifläche. Foto: Nico Wendt

von unserem Redakteur Nico Wendt

Dommitzsch. Die Stadt Dommitzsch schiebt ein nächstes Großprojekt an. Für rund 270 000 Euro sollen ab Frühsommer die Außenanlagen am Landambulatorium neu gestaltet werden. TZ stellt die Pläne vor. 

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In der Stadt Dommitzsch steht das nächste größere Bauprojekt in den Startlöchern. Für rund 270 000 Euro wird das Außengelände des Landambulatoriums neu gestaltet. Es ist praktisch das I-Tüpfelchen, nach dem das Gebäude in den vergangenen Jahren schon  aufwendig modernisiert und umgestaltet wurde. 

Freude über Zuschuss 

Entsprechend groß war die Freude bei Bürgermeisterin Heike Karau, als im Herbst der Fördermittelbescheid im Rathaus eintraf. Rund 200 000 Euro Zuschuss erhält die Stadt über das sächsische Förderprogramm „Vitale Dorfkerne und Ortszentrum im ländlichen Raum“. 

Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, damit möglichst noch im Februar bzw. im März der Auftrag an eine Baufirma ausgelöst werden kann. Die Vergabe erfolgt durch die Stadträte. „Wir möchten die Arbeiten gerne zwischen Mai und Juli realisieren lassen“, so die Bürgermeisterin. Neben dem Bau einer neuen Fahrzeughalle an der Feuerwehr und der Errichtung eines Spielplatzes in der Straße des Friedens sei es das größte Bauvorhaben in diesem Jahr in der Gänsebrunnenstadt. 

Viele Ideen eingebracht 

Die Fachleute des Planungsbüros Station C23. Architekten und Landschaftsarchitekten PartG  mbH aus Leipzig, die auch schon die Marktplatzgestaltung übernahmen, haben viele Ideen einfließen lassen, um das Außengelände des Landambulatoriums passend zum Gebäude-Ensemble auf modernen und zweckmäßigen Stand zu bringen. Geplant sei, den Hof mit speziellem Pflaster zu befestigen, dabei 18 Parkflächen zu schaffen, Sitzmöglichkeiten und Fahrradbügel anzulegen und auch für eine  Bepflanzung zu sorgen. Unter anderem soll eine Hecke das Areal einfrieden. 

Wie Bauamtsleiterin Beate Sonntag gestern bestätigte, ist für die Besucher  in den kommenden Monaten nicht mit wesentlichen Einschränkungen zu rechnen. Selbst in dem Zeitraum, wenn die Arbeiten an der Frontseite laufen. Schließlich sei das Ärztehaus mit  Seiteneingängen ausgestattet, die genutzt werden können. Der Betrieb im Landambulatorium läuft normal weiter. Bekanntlich befinden sich im Objekt Hausarzt, Zahnarzt, Physiotherapie, Fußpflege, ambulanter Pflegedienst, Apotheke und Stadtbibliothek. Nach der zweijährigen Sanierung, die Anfang 2021 endete, stand fest, dass es mit der Außengestaltung einen zweiten Bauabschnitt geben wird. Vor dem Gebäude soll eine mit Betonsteinen gepflasterte Fläche dafür sorgen, dass das Haus auch für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator gut zu erreichen ist. Als Sitzgelegenheit dienen zwei Sitzmauern mit Holzauflage im Eingangsbereich. 

Attraktiver Vorplatz 

Die drei Kurzparkplätze am Straßenrand bleiben erhalten. Mit einer neuen Heckenbepflanzung, der Bepflanzung der Böschung mit niedrigwüchsigen Farnarten und einem Staudenbeet im Frontbereich wollen die Architekten einen freundlichen und attraktiven Vorplatz schaffen. Darüber hinaus wird ein gepflasterter Fußweg um das Gebäude herum führen. 

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