Montag, 27. Juni 2022
Montag, 14. Februar 2022

Fahrplan für Dommitzscher Bürgermeisterwahl steht 

Wappen von Dommitzsch. Foto: Repro TZ

von unserem Redakteur Nico Wendt

Dommitzsch. Ab Ende der Woche können Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen für die Bürgermeisterwahl in Dommitzsch im Juni abholen. Die Spannung wächst. 

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Nachdem Bürgermeisterin Heike Karau im Januar offiziell verkündet hat, nicht mehr kandidieren zu wollen, ist in Dommitzsch das Wahlfieber entbrannt.

Verschiedene Namen machten bereits die Runde und schon jetzt ist Spannung in der Gänsebrunnenstadt zu spüren. Dabei dauert es noch gut fünf Monate, bis in der nördlichsten Kommune Sachsens tatsächlich Stimmzettel gefaltet werden. Erst in dieser Woche wird das  Amtsblatt mit der offiziellen Bekanntmachung erscheinen. „Somit können auch erst ab  diesem Zeitpunkt die Unterlagen zur Einreichung der Wahlvorschläge abgeholt werden“, erklärte Beate Sonntag, Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses.

Die Personen, die bis dato in der Bevölkerung gehandelt wurden, haben also bislang im Rathaus nichts schriftliches hinterlegt. Noch sei alles völlig offen. „Am Donnerstag, dem 7. April, um 18 Uhr endet die Frist. Erst dann wird mit Prüfung der Unterlagen feststehen, wer bei der Wahl zum neuen Bürgermeister ins Rennen geht. Bewerben könne sich jeder, der über 18 Jahre alt ist und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Im Gegensatz zu den Stadträten muss das künftige Oberhaupt nicht mit Hauptwohnsitz in Dommitzsch gemeldet sein. Einzelkandidaten benötigen 40 Unterstützungsunterschriften. Alle übrigen Bewerber können sich über eine zugelassene Partei aufstellen lassen. 

Obwohl noch fünf Monate Zeit ist, laufen die Vorbereitungen in der Stadtverwaltung seit Jahresbeginn auf vollen Touren, um gesetzliche Fristen und Vorschriften einzuhalten. Als Vorsitzende des Wahlausschusses wurde – wie erwähnt – Beate Sonntag bestimmt, deren Vertretung übernimmt Pia Bienwald, gleichfalls Mitarbeiterin der Verwaltung.

Großer Wahltag ist der 12. Juni. Wer an jenem Sonntag über 50 Prozent der Stimmen erreicht, darf die Nachfolge von Bürgermeisterin Heike Karau antreten. Andernfalls macht sich ein zweiter Wahlgang am 3. Juli erforderlich. Dann reicht die einfache Mehrheit. Die Bürgermeisterwahl wird am 12. Juni zudem mit der Landratswahl verbunden. „Wir sind dabei, die nötigen 24 Wahlhelfer festzulegen. Insgesamt werden wir drei Wahllokale im Schulgebäude und im Rathaus in Dommitzsch sowie in Wörblitz einrichten“, sagte Beate Sonntag. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Briefwahl. 

Nach jetzigem Stand sind rund 2100 Einwohner in Dommitzsch und den Ortsteilen Mahlitzsch, Greudnitz, Proschwitz und Wörblitz stimmberechtigt. Bei der letzten Wahl im Juni 2015 gab es im ersten Anlauf keine Entscheidung. Erst beim zweiten Durchgang setzte sich Einzelkandidatin Heike Karau mit 51,3 Prozent  durch. Bernd Schlobach (SPD) kam auf 31,6 Prozent. Einzelbewerber Henrik Bock auf 17,1 Prozent. CDU-Kandidat Hagen Rothkamm hatte seine Kandidatur im zweiten Wahlgang zurückgezogen. 

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