Montag, 27. Juni 2022
Freitag, 8. April 2022

Triestewitzer können jetzt ´ne Kugel schieben

Sven Kaminski (rechts), Kreissportbund sowie Bürgermeister Holger Reinboth nehmen offiziell die Vier-Bahn-Anlage in Betrieb. (Nico Wendt)

von Nico Wendt

Fast fünf Jahre hat es von der Vorbereitung bis zur Umsetzung gedauert: Gestern konnte die neu sanierte vierbahnige Kegelanlage feierlich in Betrieb genommen werden. Welche Probleme bewältigt werden mussten und warum es einen Wermutstropfen gibt, lesen Sie hier.

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Triestewitz "Es gibt Bauprojekte, die sind rasch abgeschlossen. Es gibt aber auch Vorhaben, die brauchen ihre Zeit. Unser Projekt "Kegelbahn-Sanierung" dauerte fast fünf Jahre", so Bürgermeister Holger Reinboth gestern in seiner Eröffnungsrede. Er blickte auf einen langen Weg zurück. Schon im Juli 2017 hatte er die Beantragung von LEADER-Fördermitteln für die vierbahnige Asphalt-Anlage (Baujahr 1984) vorgeschlagen. Man wusste, dass es sich um einen lang gehegten Wunsch der Kegler handelt. Mit einem privaten Anrainer war ein Flächentausch zu organisieren. Dann wurden 2019 genau 100 000 Euro fürs Projekt in den Haushalt eingestellt und Fördermittel beantragt. "Bevor wir uns im Januar 2020 über die Bewilligung freuen durften, mussten wir noch eine naturschutzrechtliche Stellungnahme fürs angrenzende FFH-Gebiet Park Triestewitz einreichen", so Reinboth. Die bauliche Umsetzung verlief dagegen rasch: Vom Vergabe-Beschluss am 13. April 2021 bis zur Bauabnahme am 30. März 2022 lag ein gutes Jahr. Ein Wermutstropfen blieb: Die ursprünglich zugesagten Fördermittel von 88 000 Euro wurden auf 61 000 Euro eingekürzt. Trockenbau und Heizungsinstallation erwiesen sich als nicht förderfähig. Somit hatte die Gemeinde das durch gestiegene Materialkosten rund 150 000 Euro teure Projekt mit gut 90 000 Euro an Eigenmitteln zu finanzieren. Der Bürgermeister dankte neben dem Gemeinderat besonders der Leader-Region Sächsisches Zweistromland-Ostelbien, dem Landratsamt, den Baufirmen, dem Planer Jan Hess, den vielen Sponsoren und Unterstützern - aber vor allem dem KSV Triestewitz. "Was ihr hier in Eigeninitiative geleistet habt, ist beispielgebend und nur überaus hoch zu würdigen!" In Eigenleistung wurden die alten vier Asphaltbahnen abgetragen, der Untergrund präpariert, eine Trockenwand zur Abtrennung des Bahnbereiches errichtet sowie weitere Verschönerungsarbeiten durchgeführt. Der Verein nimmt nun seine moderne Wettkampfstätte in Besitz. Er plant einen Tag der offenen Tür im Mai und die ersten Wettkämpfe ab Juni. Im Herbst beginnt dann die neue Kegelsaison.

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