Mittwoch, 25. Mai 2022
Montag, 2. Mai 2022

Für ein bessere Verständnis

Organisieren und veranstalten am Sonnabend den Inklusionstaggemeinsam in Torgau: (v. l.) Stefanie Stramm, Lukas Breitbarth, Dominik Schubert, Ute Schmerbauch, Claudia Hennig und Veit Niegsch. (Thomas Manthey)

von Thomas Manthey

Torgau. Am Sonnabend gibt es auf dem Torgauer Markt eine besondere Aktion: Einen Inklusionstag

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Torgau Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag für Menschen mit Behinderung. Auf eine Initiative von Stefanie Stramm (Innenstadtmanagement Torgau) hin, taten sich verschiedene Privatpersonen und Einrichtungen der Stadt Torgau zusammen, organisieren und veranstalten auf dem Torgauer Marktplatz am Sonnabend (7. Mai / 10 bis 14 Uhr) gemeinsam eine Inklusionstag. Über das Anliegen sprachen wir mit Stefanie Stramm:

Das Wort ist recht sperrig und muss etwas näher erläutert werden. Was muss sich der Bürger unter Inklusion und Inklusionstag vorstellen?Inklusion bedeutet ganz einfach übersetzt eingeschlossen oder dazu gehören. Damit ist gemeint, dass Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft, im Alltag mit eingeschlossen werden und in unserer Mitte dazugehören. Inklusion richtet sich gegen das Ausschließen von Menschen mit Behinderung.Wie wichtig sind Inklusion heutzutage?Sehr, denn ist gibt im Alltag nach wie vor Barrieren und ein latentes Ausgrenzen, wenngleich dies oftmals nicht bewusst geschieht, was Menschen mit Behinderung anbelangt.Was ist das Grundanliegen der Aktion?Wir möchten mit unserer Gemeinschaftsaktion aufklären, möchten, dass Menschen mit Behinderungen mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, dass Berührungsängste abgebaut werden. Wir möchte die Augen öffnen, was es für Menschen bedeutet mit einer Behinderung im Alltag zurecht zu kommen. Gern wollen wir Strukturen schaffen. So eine gemeinsame Aktion war und ist schon längst überfällig.Was erwartet die Besucher am Sonnabend?Wir haben über unsere Partner verschiedene Stände eingerichtet, an denen sich die Torgauer, Besucher und Interessierten informieren und aufklären lassen können. Wir haben beispielsweise einen Alterssimulationsanzug, in denen man schlüpfen kann und sich für den Moment wie ein alter Mensch bewegt. Wir haben einen Rollstuhl-Parcours, einen Sehbehinderten-Parcours, wir bieten an, dass man sich in der Gebärdensprache versucht und ausprobiert. Es gibt Aufklärungsstände zu diversen Behinderungen. Es gibt gute Musik, dafür haben wir extra einen DJ organisiert, eine Bastelstraße, ein Partner stellt verschiedene Hüpfburgen auf. Für die Verpflegung ist auch gut gesorgt.Welche Partner konnten Sie für die Aktion gewinnen?Wir werden unterstützt von der Torgauer Wohnstätten GmbH, vom Unternehmen Hüpfburgen-Sachsen.de, der Elbaue-Werkstätten GmbH, der Lebenshilfe Torgau, dem Elektrogroßhandel FEGA & Schmidt, vom Senioren-Selbsthilfe-Verein, vom ASB, vom Unternehmen Die Busfahrer, der Allianzversicherung Robert Pietzsch, vom Landratsamt Nordsachsen, der Stadtverwaltung Torgau, vom Grafikstudio NIWI und vom Schulischen Kooperationsverbund Torgau.

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