Mittwoch, 25. Mai 2022
Sonntag, 8. Mai 2022

Belgerns Fähre wieder in Betrieb

Zur Feier des Tages konnte Bürgermeister Ingolf Gläser (2.v.r.) unter anderem Landrat Kai Emanuel (l.) und Arzbergs Bürgermeister Holger Reinboth (3.v.r.) begrüßen. Neuer Fährmann ist Enrico Schmidt (r.). (Christian Wendt)

von Christian Wendt

Belgern. Nach gut vier Monaten Zwangspause setzt die Belgeraner Fähre seit Sonntag wieder über. Zuvor wurde 14 Tage lang im Akkord repariert.

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Belgern Seit Sonntag setzt die Fähre wieder über. Pünktlich 10 Uhr steuerte Fährmann Enrico Schmidt (63) die schwimmende Brücke von Tauschwitzer Seite hinüber. Schmidt ist seit Oktober im Belgern-Schildauer Bauhof angestellt. Der Köllitscher ist ein erfahrener Fährmann. Er arbeitete bereits unter mehreren Pächtern. Zur allerersten Tour des Tages konnte er eine halbe Stunde zuvor den Mockrehnaer Jens Radtke von der Firma B.A.S. begrüßen, der mit Sohnemann Fritz und seinem auffälligen Dienstwagen alle Hinweistafeln ost- wie westelbisch wieder einsammelte, die auf eine ruhende Fähre verwiesen.

Nach den beiden Radtkes folgte bereits Arzbergs Bürgermeister Holger Reinboth sowie das bald in Stehla wohnende Ehepaar Seidel, das im kommenden Jahr in dem Arzberger Ortsteil eine Fahrradpension eröffnen will. Unterdessen warteten auf der anderen Seite bereits Neugierige, die wenig später mit Bürgermeister Ingolf Gläser und Landrat Kai Emanuel zustiegen. Gläser bezeichnete das Übersetzen als großen Moment, nachdem die Fähre zum Jahreswechsel an die Kette genommen werden musste, weil es keinen Fährmann mehr gab. Der Bürgermeister lobte mit Blick zu seinem Amtskollegen Reinboth und Landrat Emanuel die kommunale Familie, ohne deren Zusammenhalt die Fähre so schnell wohl nicht wieder übergesetzt hätte.

Die ersten Gäste von der Belgeraner Seite betreten die Fähre, darunter auch Mitglieder der Interessengemeinschaft Oschatzer Tor. (Christian Wendt)

Die schwimmende Brücke wird nun erst einmal bis Oktober in Betrieb sein. Die Preise bleiben vorerst gleich. Der Stadtrat hatte zuletzt dem Bürgermeister grünes Licht für eine zweite Fährmannstelle gegeben, für die es bereits einen Interessenten gibt. Kai Emanuel betonte, dass nun geprüft werde, ob die Fahrgastzahlen eine Integration der Fähre in den ÖPNV zuließen oder die Fähre womöglich aus Tourismus-Töpfen finanziell gestützt werden könne. "Die Fähre ist ein wichtige Baustein auch für unser Radwegenetz", sagte er.

Fährzeiten: wochentags 6-13 Uhr und 15-18 Uhr, Wochenende und feiertags 9-18 Uhr.

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