Mittwoch, 11. Mai 2022

"Diese Sperrung ist eine Riesensauerei"

Zwischen Schöna und Röcknitz ist die Straße vollgesperrt. (Screenshot: SMWA/NOVASIB)

von Christian Wendt

Mockrehna. Seit mittlerweile mehr als eine Woche ist zwischen Schöna und Röcknitz auf der Staatsstraße 20 kein Durchkommen. Doch gearbeitet wird hier noch nicht.

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Mockrehna Dicke Luft am Dienstagabend im Mockrehnaer Gemeinderat. Dabei waren die Fenster des Langenreichenbacher Heidelbachsaals doch ganz weit aufgerissen. Grund für das Stimmungstief war die Sperrung der S 20 zwischen Schöna und Röcknitz. Wobei die Sperrung an sich gar nicht mal der Aufreger war. Vielmehr kritisierten mehrere Gemeinderäte, dass sich trotz Vollsperrung auf der Baustelle nix rühre. Und das seit Tagen.

Den Stein ins Rollen brachte Vize-Bürgermeister Claus Heinrichsen (FWG). "Seit vier Tagen is' da nüscht passiert. Das ist eine Riesensauerei", platzte es aus dem Wildschützer heraus. So etwas habe er noch nicht erlebt. Und das will schon etwas heißen. Immerhin war Heinrichsen 24 Jahre lang Bauamtsleiter in der Gemeinde Doberschütz.

Dem setzte der Strellner Ortsvorsteher Dietmar Schneider (FWG) noch eins drauf - weniger in der verbalen Bewertung als vielmehr der wahrgenommenen Dauer des offensichtlichen Nichtstuns. "Von wegen vier Tage", sagte Schneider. Mittlerweile sei es schon eine ganze Woche! "Einfach eine Frechheit", schob Mockrehnas Ortsvorsteher Bernhard Wagner (CDU) nach. Er ist Geschäftsführer der Mockrehnaer Senioreneinrichtung "Am Gutspark". Zig fach müssten auch seine Mitarbeiter nun eine Umleitung fahren. Und das bei den hohen Spritpreisen.

Bürgermeister Peter Klepel (parteilos) gab zu bedenken, dass das Zeitfenster festgesetzt sei. Fange eine Baufirma später an, müsse sie damit klarkommen. Dennoch wollte er sich beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) zum Sachstand erkundigen.

Am 28. April hatte das LASuV eine Fahrbahnerneuerung auf einem 2,1 Kilometer langen Teilstück angekündigt. Damals hieß es, dass die Bauarbeiten voraussichtlich bis August andauern werden.

Die Torgauer Zeitung bat das LASuV schriftlich um eine Stellungnahme zu der vorgebrachten Kritik. Eine Antwort lag bis Redaktionsschluss nicht vor.

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