Donnerstag, 30. Juni 2022
Montag, 23. Mai 2022

Bauschutt in Dreiheide illegal entsorgt

Illegal werden derzeit in Süptitz Gras und Bauschutt entsorgt. (Foto: privat)

von Bärbel Schumann

Erst landete nur der Grünschnitt in der Landschaft, dann der Bauschutt. Das ärgert Dreiheides Bürgermeisterin Karsta Niejaki.

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Großwig/Süptitz In den Dörfern der Region gibt es viele Dinge, die sich über Jahre eingebürgert haben und die zum guten Miteinander im Alltag in den Orten gehören. Doch was einst gern angenommen und bei dem auch die "Spielregeln" eingehalten wurden, wird mitunter später schamlos ausgenutzt, ohne an Folgen zu denken. So eine Abmachung bereitet derzeit der Agrargenossenschaft Großwig und der Gemeinde Dreiheide große Sorgen.

Die Genossenschaft hat auf einem Stallgelände in Süptitz den Bürgern jahrelang gestattet, Grasschnitt auf der Mistplatte ablagern zu dürfen. "Leider blieb es nicht immer nur beim Grünschnitt. Es befanden sich zuletzt auch sämtliche andere Materialien darunter wie beispielsweise Betonteile", erklärt Dreiheides Bürgermeisterin Karsta Niejaki, die im Kontakt mit dem Landwirtschaftsbetrieb steht und deren Bauhofmitarbeiter auch mit der Angelegenheit teilweise beschäftigt sind.

Wenn die Mitarbeiter der Agrargenossenschaft den Mist aufladen, bemerken sie nicht, was sich noch darin befindet. Über einen Streuer wird dann der Mist auf dem Feld verteilt. Wenn sich jedoch Beton darunter befindet und die Apparatur des Miststreuers gerät, dann ist es zum einen nicht dienlich und zum andern geht die Technik kaputt. Schlimm auch: Ein Verursacher kann nicht ermittelt werden. Die Firma zog daraus die Konsequenz und verschloss das Areal.

"Ich meine zu Recht", so Niejaki. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten. Nun landet der Grünschnitt in der Nähe am Wegesrand der Sandstraße und der Bauhof muss ihn beräumen. "Ich finde es eine Schande, wie sich hier Bürger verhalten. Die eigenen Grundstücke sind gepflegt und die öffentlichen werden in Mitleidenschaft gezogen. Das kann doch nicht sein." Überall gibt es Annahmestellen für Abfall. Die illegale Müllentsorgung kostet Geld. Und das bezahlt am Ende jeder Bürger mit. Die Gemeindeverwaltung bittet zudem die Bürger darum, wachsam zu sein. Wer illegale Entsorgung bemerkt, kann sich an die Verwaltung wenden. Die Hinweise werden vertraulich behandelt. Bärbel Schumann

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