Sonntag, 27. November 2022
Montag, 23. Mai 2022

Großübung im Mockritzer Wasserwerk

Einsatzleiter Roger Hagen von der Elsniger Feuerwehr (2. v. r.) leitete am Sonnabend die Übung im Wasserwerk Mockritz.

von Bärbel Schumann

Die Feuerwehren der Gemeinde Elsnig haben gemeinsam mit der Wehr aus Dommitzsch und der Torgauer Feuerwehr den Einsatz bei einem Brand im Mockritzer Wasserwerk geprobt. Wie die Übung verkaufen ist, erklärt Einsatzleiter Roger Hagen.

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Mockritz Rund 60 Feuerwehrmänner und -frauen aus der Gemeinde Elsnig, von den Feuerwehren Dommitzsch und Torgau waren bei einer Großübung im Bereich des Mockritzer Wasserwerkes am Sonnabend dabei, den Ernstfall zu proben. Zum Einsatz kam dabei der Einsatzleitwagen der Dommitzscher Wehr. Hier wurde für den Bereich Dommitzsch erstmals seit einem Jahr neue Führungssoftware bei der Leitung eines Einsatzes angewendet. Sie erleichtert die Arbeit der Einsatzleitung, um dabei schneller Entscheidungen treffen zu können.

Auch Spezialtechnik der Torgauer Wehr - ein Gerätewagen für Gefahrengüter - wurde benötigt. Denn Aufgabe bei der Übung war die Bekämpfung eines Brandes im Maschinenraum des Wasserwerkes mit einer verletzten Person. Da im Wasserwerk bei der Aufbereitung des Wassers auch Chlor eingesetzt wird, kam Spezialtechnik zum Nachweis von Chlorgas zum Einsatz, wie sie zur Ausrüstung der Torgauer Feuerwehrleute gehört.

"Um 9.05 Uhr wurde der Alarm für die Ortswehren der Gemeinde Elsnig sowie die Dommitzscher und Torgauer Wehr ausgelöst. Alle Feuerwehren trafen in der Norm am Brandort ein", so Einsatzleiter Roger Hagen rückblickend. Unter seiner Leitung wurden dann alle Maßnahmen eingeleitet, um die Lage zu erkunden und unter Kontrolle zu bekommen sowie mit der Bekämpfung des Brandes zu beginnen. An erster Stelle stand dabei die Rettung der verletzten Person. Um sie aus der Gefahrenzone zu bergen, wurden zehn Atemschutzträger aktiv.

Gegen 11 Uhr war die Großübung beendet. "Wir haben erstmals mit den Torgauern und Dommitzschern und ihrer Spezialtechnik zusammengearbeitet. Mit dem Ergebnis, dass alle Aufgaben in der Norm erreicht wurden, bin ich sehr zufrieden. Dank gebührt auch der Fernwasserversorgung für ihre Unterstützung", so Einsatzleiter Hagen am Ende.

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