Montag, 30. Mai 2022

Steffen Hache möchte gerne auf den Rathausstuhl in Dommitzsch

Bürgermeisterkandidat Steffen Hache in seinem Arbeitsbüro. (Foto: Nico Wendt )

von Nico Wendt

Steffen Hache ist im Vereinsleben in Dommitzsch stark eingebunden. Warum er dieses Engagement gerne auf die gesamte Stadt ausweiten würde und was ihn antreibt, bei der Bürgermeisterwahl anzutreten, verrät er der TZ

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Dommitzsch Wer sein Büro betritt, sieht auf den ersten Blick: Steffen Hache ist Fußballfan. Seit den 70er- Jahren schlägt das Herz des Dommitzscher Bürgermeisterkandidaten für den Hamburger Sportverein. Deshalb dürfen diverse Wimpel, Aufkleber und Mannschaftsbilder des HSV selbst an der Arbeitsstätte nicht fehlen.

Dritte DDR-Liga

Doch der 52-Jährige ist nicht nur begeisterter Anhänger, sondern hat in seiner Kindheit und Jugend auch selbst erfolgreich die Fußballschuhe geschnürt. Hache schaffte es bis in die dritte DDR-Liga, stand in seiner besten Zeit bei Dynamo Adlershof mit späteren Profis wie Breitkreuz und Beinlich auf dem Platz. Er entging somit langweiligen Wachdiensten bei der Armee und konnte sich bei den "Großen" manche Tricks abschauen.

"Geholfen hat mir ein Empfehlungsschreiben, das ich ausgestellt bekam, weil ich bis dahin im zivilen Leben in der Bezirksauswahl spielte", erzählt Steffen Hache über die für ihn günstige Fügung in den Reihen der NVA. Damit fand er sich nach relativ kurzer Ausbildung überwiegend mit dem Ball auf dem Rasen statt mit der Waffe in der Hand im Gelände wieder. Die Faszination für den Sport ebbte auch nach der aktiven Laufbahn - der Dommitzscher kickte fast 30 Jahre - nicht ab. Im Gegenteil: Im Verein seines Heimatortes sah er die Möglichkeit, mitzugestalten und mitzuwirken.

In die Wiege gelegt

Voran gehen, Menschen führen, Verantwortung übernehmen - das sind Eigenschaften, die dem Familienvater in die Wiege gelegt wurden. Seine Mutter war Betriebsleiterin in der Margarinefabrik, sein Vater 20 Jahre Bürgermeister in Dahlenberg und in Dommitzsch. "Er hat mir zuletzt noch einmal zu verstehen gegeben, wie sehr er sich wünschen würde, wenn ich den Weg fortsetze", sagt Steffen Hache, der sich schließlich für eine Einzelkandidatur entschied. Er sieht sich persönlich als Macher, als einer, der auch für organisatorische Dinge ein Händchen besitzt. "Ich bin jemand, der sich bereitwillig für andere einsetzt und diesbezüglich gerne etwas auf die Beine stellt. Das zeichnet mich als Vorstandsmitglied des SV Grün-Weiß Dommitzsch und im Kita- und Schulförderverein ,Groß stärkt Klein' aus. Ich könnte mir vorstellen, dieses Engagement auf die ganze Stadt zu übertragen", spielt der Bürgermeister-Bewerber auf das Amt im Rathaus an. Wenn es in seinem beruflichen Leben noch einmal eine Wende geben sollte, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt", findet er.

Immer nah dran

Durch seine Vereinstätigkeit und durch seine Firma sei er nah dran an der Bevölkerung. "Ich möchte mich insbesondere für die Jugend, die unbedingt ein Betätigungsfeld braucht, aber auch generell für alle Generationen einsetzen und stets ein offenes Ohr für die Belange der Einwohner haben. So, wie ich mit meinem Unternehmen Dienstleiter bin, möchte ich als Bürgermeister auch für alle da sein", bringt Steffen Hache seine Vorstellungen zum Ausdruck. Beim Erscheinungsbild von Dommitzsch und in puncto Ordnung und Sauberkeit gäbe es noch viel Luft nach oben, so seine Ansicht.

Familienmensch

Der gelernte Kommunikationselektroniker für Informationstechnik, der seit 2007 mit seinem Geschäft "Kopier Torgau" selbstständig ist, sieht sich als absoluten Familienmenschen, ist stolz auf seine Frau Diana und auf die Söhne Steven (26) und Nico (18). Wenn der Älteste mit seiner Mannschaft SV 1990 Radefeld kickt, fährt man oft gemeinsam zum Anfeuern hin. Darüber hinaus beschäftigt sich das Ehepaar Hache gerne im Garten. "Meine Frau hat im wahrsten Sinne des Wortes einen grünen Daumen und ist unheimlich kreativ", schwärmt der Grundstücksbesitzer. Die Familie liebt Urlaube in Italien und da vor allem die südländische Lebensart. In seiner Jugendzeit träumte Steffen Hache lange davon, Kfz-Technik an der TU in Dresden zu studieren. Durch die Wirren der Wende wurde es dann ein anderer beruflicher Weg. Viele Jahre verdiente er seine Brötchen beim Ingenieurbüro Softtronic Welsau und bei der Kopier Leipzig GmbH, bis er den Sprung in die Selbstständigkeit wagte.

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