Sonntag, 26. Juni 2022
Sonntag, 19. Juni 2022

Ausgelassene Stimmung beim Pumphutfest

Spannung war beim Werfen der Beile am Samstag angesagt: 13 Teams gingen über den Nachmittag verteilt ins Rennen. (Verein)

von Christian Wendt

Mockrehna. Nach zwei Jahren Zwangspause feierte Mockrehna am Wochenende sein traditionsreiches Pumphutfest.

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Mockrehna Aus dem Hintergrund müsste Rahn werfen, Rahn wirft und ... Sieg! Der mit Spannung erwartete Mannschaftswettbewerb beim Werfen der Pumphutbeile kannte dank der ausgezeichneten Trefferquote von René Rahn - immerhin sechs von zehn Beilen lochte dieser auf der riesigen Lochwand ein - am Samstag nur einen Sieger: Die vier Sportfreunde des Teams Rahn holten sich am Nachmittag in Mockrehna den Sieg. Das Team verwies im starken 13 Mannschaften zählenden Starterfeld die Tischtennisspieler und Team Open Air auf die Plätze. Großer Andrang auch beim freien Zielwerfen der Männer, Frauen sowie Kinder am Sonntag. Hier lagen die Ergebnisse bis Redaktionsschluss allerdings noch nicht vor.

Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause feierte Mockrehna mit reichlich Gästen zwar unter tropischer Hitze dafür nicht weniger ausgelassen sein Pumphutfest. Und dann gab es ja noch einen weiteren Grund, voller Freude das Wochenende in Angriff zu nehmen: Der für die Organisation des Fests verantwortlich zeichnende Kultur- und Heimatverein konnte auf drei Jahrzehnte seines Bestehens zurückblicken. Aus diesem Anlass gab es bereits am Freitagabend eine kleine Festveranstaltung im großen Festzelt, zu der die Vereinsspitze um Gabriele Otto und Edelgard Münch etwa 50 geladene Gäste begrüßen konnte. Einer davon sorgte kurz vor Eröffnung der Essensrunde für ein zunächst erstauntes dann anerkennendes Raunen: Bürgermeister Peter Klepel überbrachte dem Verein nicht nur Worte des Danks für dessen Engagement rund um die Brauchtumspflege. Ebenso überreichte er einen symbolischen Scheck in Höhe von 1000 Euro - freilich nicht aus dem eigenen Kommunalhaushalt. Geber ist das Landratsamt, das das emsige Tun rund um die Sagengestalt des Pumphuts aus dem Ehrenamtsbudget finanziert. Landrat Kai Emanuel würdigte den Erhalt des überlieferten Wissens als besonderes Kulturgut.

Kombiniert mit einem großen Präsentkorb verschlug diese Überraschung Gabriele Otto und Edelgard Münch fast die Sprache. Jene Finanzspritze komme wegen der vielen Einschränkungen in den vergangenen Monaten gerade recht. Aktuell zählt der Verein 17 Mitglieder. Im Jahre 2015 war er Garant für eine grandiose 1000-Jahr-Feier, die dem Vereinsleben neuen Schub verlieh.

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