Montag, 27. Juni 2022
Montag, 20. Juni 2022

Land- und Kultururlaub: Darf's etwas mehr sein?

Wenn Radler in Torgau Station machen, haben sie nicht zur Hunger und Durst – die Stadt könnte auch Appetit auf Kultur & Geschichte machen. Die Kandidaten haben sich überlegt, wie man die Verweildauer der Gäste verlängern könnte. (Fotos: ) (Silke Kasten)

von Silke Kasten

Torgau. Serie zur OBM-Wahl: Die drei Kandidaten stellen ihre Ideen für den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus vor.

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Torgau Sie wollen die Geschicke der Stadt lenken: Amtsinhaberin Romina Barth (CDU), Michael Bagusat-Sehrt (Linke) und Henrik Simon (unabhängiger Bewerber). Doch in welche Richtung? Welche Schwerpunkte wollen sie setzen? Die TZ fragt die drei Bewerber. In einer achtteiligen Serie zur Wahl präsentieren wir ihre Vorstellungen. Heute der achte und letzte Teil:

Tourismus

Romina Barth:

Campingtourismus ist wichtig. Deshalb Versorgungsstation im roten Backsteingebäude auf dem Schlachthofareal schaffen (Infrastruktur mit Duschen, WC für Rad- und Wassertouristen)

Trend geht zum Urlaub in ländlicher Region: Torgau bietet Potenzial für mehrere Tage Aufenthalt, Hotellerie würde profitieren

Strategisches Marketing für Stadt-, Land- und Kultur/Geschichts-Urlaub erforderlich

Hauptaugenmerk auf Tourismus legen, da dieser ein großer Wirtschaftsmotor ist.

LAGA fungiert als Katalysator

Henrik Simon:

Alle touristischen und kulturellen Angebote bündeln und zusammen vermarkten. Dafür Gründung einer Gesellschaft für Tourismus und Kultur als Eigenbetrieb sinnvoll. Entsprechenden Stadtratsbeschluss umsetzen

Torgau hat viel zu bieten. Deshalb: Neben Tagesgästen auch Touristen anlocken, die länger bleiben

Zu diesem Zwecke attraktive touristische Pakete schnüren

Städtische Angebote besser mit den kulturellen Angeboten des Landratsamtes im Schloss bündeln. Beispiel: Ausstellungen in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Schwerpunkt Rad-Tourismus: Die Ortsteile besser einbinden

Neben persönlichen auch virtuelle Stadtrundgänge anbieten, aufbereitet nach Zielgruppen

Michael Bagusat-Sehrt:

Großes Hotel fehlt. Wäre wichtig, um künftig für größere Gruppen, zum Beispiel Busreisen, attraktiv zu werden

Möglichkeit, ein Inklusionshotel zu eröffnen, prüfen. Idee: Dieses zum Beispiel als Joint-Venture mit ortsansässigem Hotelier, Wohnstätten GmbH und/oder Investor realisieren

Wasserwandern fördern: Infrastruktur verbessern, zum Beispiel Stege, Abwasserentsorgung, Stromanschlüsse

Rad- und Inliner-Infrastruktur verbessern, dafür die Radwege ausbauen

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