Dienstag, 21. Juni 2022

Auslastung der Kitas mit Luft nach oben

Der Kita-Neubau in Neußen konnte im Oktober 2020 bezogen werden. (Foto: Christian Wendt)

von Christian Wendt

Belgern-Schildau. Wie viele Kindertagesstätten kann sich Belgern-Schildau künftig noch leisten? Und müssen womöglich die Elternbeiträge erhöht werden? Bürgermeister Ingolf Gläser (CDU) warnt zunächst vor Panikmache.

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Belgern-Schildau Wie viele Kindertagesstätten kann sich Belgern-Schildau künftig noch leisten? Und müssen womöglich die Elternbeiträge erhöht werden? Bürgermeister Ingolf Gläser (CDU) warnt zunächst vor Panikmache. Diese beiden Fragen zu beurteilen, sei Aufgabe des Stadtrats. Wie schwierig jedoch dessen Entscheidungsfindung werden wird, zeigte zuletzt eine von der Verwaltung vorgelegte Auslastungsstatistik der kommunalen Einrichtungen.

Größtes Sorgenkind scheint dabei aktuell der Belgeraner Hort zu sein, für den es in diesem Jahr nur acht Neuanmeldungen gegeben hatte. "Dies begründet sich in dem zusätzlichen Hortangebot, das von der Evangelischen Schulgemeinschaft im Zuge der Eröffnung einer ersten Klasse angeboten wird", erläuterte Hauptamtsleiterin Katrin Benndorf während der jüngsten Stadtratssitzung.

Der Hort Belgern verfügt über eine Kapazität von 150 Plätzen. Mit Stand vom 1. Juni waren nur 122 Plätze belegt. Die Prognose ab dem 1. September sieht noch ein wenig schlechter aus. Dann sinkt die Anzahl der zu betreuenden Kinder auf 106. Die Hauptamtsleiterin sorgte danach bei einem Teil der Räte für weiteres Stirnrunzeln, als der Belegung der Kindertagesstätten auf den Zahn gefühlt wurde. Jene Zahlen waren dahingehend mit Spannung erwartet worden, weil mit der Kita in Neußen und mittlerweile auch einer zweiten Einrichtung in Schildau zwei Neubauten an den Start gegangen sind. Deren Notwendigkeit war immer wieder mit dringend erforderlichen Betreuungsplätzen begründet worden. Doch nicht jeder Stadtrat teilte stets jene Einschätzung. Niemand der Stadträte sprach aufgrund von Kosteneinsparungen offen über die Schließung einer Einrichtung. Gleichwohl schwang jene Problematik immer wieder in der Diskussion mit. Der für die CDU im Stadtrat sitzende Peter Stracke aus Belgern warnte vor einer übereilten Erhöhung der Elternbeiträge. Die Stadt müsse alles daran setzen, zunächst die Auslastung der Einrichtungen zu erhöhen. Erst dann könne man darüber diskutieren, inwieweit dann noch die Elternbeiträge angepasst werden müssten.

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