Sonntag, 14. August 2022
Freitag, 22. Juli 2022

Junge Gäste, alter Opa

Lothar Andrä führte die Jungen und Mädchen aus Authausen und Pressel durch die Walderlebnisscheune. (Foto:Christian Wendt)

von Christian Wendt

Taura. Einen kurzweiligen Vormittag erlebten Kinder aus Authausen und Pressel in der Walderlebnisscheune Taura.

Facebook Twitter WhatsApp Mail Drucken

Taura Enorm nachgefragt sind in der Ferienzeit die Angebote in der und rund um die Walderlebnisscheune Taura. Davon profitierten unter anderem 30 Kinder der Grundschule sowie der Kindertagesstätte in Authausen respektive Pressel. Bevor es im Zeitraum von sechs Wochen für die Steppkes thematisch quer durch die Welt geht, bot der Besuch in der Dahlener Heide zunächst eine hervorragende Möglichkeit, erst einmal auf Tuchfühlung zu heimischen Tieren und Pflanzen des Waldes zu gehen.

Der Besucheranfrage aus der Dübener Heide waren Florian Köhler und Lothar Andrä vom Forstbezirk sehr gern nachgekommen, zumal der Forstbezirk von eben jenen beiden Einrichtungen tatkräftig Unterstützung bei der Ausgestaltung des nordsächsischen Waldfests sowie des sächsischen Waldbesitzertags Mitti Juni in Authausen bekommen hatte.

Vor allem eine Führung durch die Walderlebnisscheune hatte es den Steppkes angetan. Nicht nur, dass es hier eine Menge präparierte Exponate zu besichtigen gilt. Ebenso sorgt ein über mehrere Stockwerke reichender Baum immer wieder für Staunen. Angefangen an dessen Wurzelwerk und den dort lebenden Tieren arbeiteten sich die Kinder bis in das Kronendach und die dort angesiedelten Tierfamilien hinauf.

Praktischen Anschauungsunterricht gab es zudem bei einer Frisch-Luft-Exkursion durchs grüne Blätterwerk. Sind Birken bereits an ihrem charakteristischen hellen Stamm leicht zu erkennen, mussten die Fünft- bis Zehnklässler bei der Unterscheidung von Fichte und Kiefer schon ein wenig genauer hinschauen.

 

Florian Köhler erläuterte den Unterschied zwischen verschiedenen Nadelbäumen. (Christian Wendt)

 

Was im Anschluss des erlebnisreichen Vormittags natürlich nicht fehlen durfte, war ein Abstecher in das benachbarte Tiergehege, wo die Kinder einem regelrechten Opa begegneten: Der 17 Jahre alte Hirsch August lebt bereits eine gefühlte Ewigkeit in dem Heidedorf. Die Suche nach ihm gestaltete sich im dichten Unterholz allerdings ein wenig schwierig. Der Opa hatte sich nämlich schon zum Mittagsschlaf gebettet.

Sie interessieren sich für das Neueste aus Torgau und der Region? Dann bestellen Sie den Newsletter "Darüber wird morgen gesprochen"! Der kommt jeden Abend per E-Mail und bringt die wichtigsten Themen des nächsten Tages mit. >> Hier können Sie ihn bestellen.


Jetzt kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

epaper
 

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
 

Aktuelle Bildergalerien

Wirtschaftsmagazin

Abenteuer Tiefschnee

AKTIONEN

Newsletter

Festtagsmagazins

Torgau-Plus

Riesenmagazin

Oschatz-Magazin

Azubi-Expo-Digital

INFOS & EMPFEHLUNGEN

laga