Sonntag, 14. August 2022
Freitag, 22. Juli 2022

Feuerwehrfrau Jenny mit Familie im Einsatz

Jenny Naumann-Grabein, ihre Kinder Mattis und Jannis sowie Mann Carsten sind in gleich zwei Feuerwehren aktiv, eine in Ost und eine West. (Foto: Bärbel Schumann)

von Bärbel Schumann

Die gebürtige Arzbergerin Jenny Naumann-Grabein und ihr Mann Carsten engagieren sich gleich in zwei feuerwehren. Eine davon ist im iOsten Deutschlands, die andere im Westen.

Facebook Twitter WhatsApp Mail Drucken

Arzberg  Von Beruf ist Jenny Naumann-Grabein Architektin. Ihr Herz brennt aber nicht nur für den Beruf, sondern auch für die Feuerwehr. Schon als Kind und Jugendliche war die Arzbergerin da in ihrem Heimatort aktiv.

Naja, wundern tut das nicht, war ihr Vater wie auch noch andere Mitglieder der Familie in den Reihen der ehrenamtlichen Helfer selbst aktiv. "Ich selbst bin inzwischen mehr als 20 Jahre bei der Feuerwehr dabei. Der ausschlaggebende Punkt, doch endlich Mitglied zu werden, war der Einsatz bei der Jahrhundertflut 2002. Ich war damals als Helfer bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz im Einsatz", erklärt die engagierte Feuerwehrfrau.

Feuerwehr als Familienhobby

Ihr Engagement änderte sich auch nicht, als sie zum Studium ging oder der Arbeit wegen mit ihrer eigenen Familie nach Kornburg, einem Ortsteil Nürnbergs, zog. Der Arzberger Ortsfeuerwehr blieb sie treu und unterstützt sie zum Beispiel in Fragen des Brandschutzes und der Prävention. Ihr Mann Carsten, ursprünglich ein Beilroder, war natürlich in seinem Heimatort auch als Feuerwehrmann aktiv. Er hält das als ehrenamtlicher Retter mit der Doppelrolle ebenso.

Doch die Familie wurde auch in ihrer Wahlheimat bei der Kronburger Ortsfeuerwehr aktiv. Die ehemalige Arzbergerin betreut dort inzwischen die Kinderfeuerwehr. Ihr Mann gehört der Wehr an und Sohn Mattis stärkt die Reihen der Nachwuchsfeuerwehrleute. Darüber freut sich Opa Grabein, Arzbergs Gemeindewehrleiter.

Und auch beruflich hat Jenny Naumann-Grabein es geschafft, ihr Wissen als Feuerwehrfrau mit ihrem Beruf zu verbinden. Sie arbeitet jetzt in einem Büro, dass Unternehmen bei baulichen Projekten hinsichtlich des Brandschutzes berät. Aber auch bei der Sanierung und Umnutzung von bestehenden Bauten hat die 45-Jährige jede Menge Möglichkeiten, ihr Wissen zum Thema des vorbeugenden Brandschutzes einzubringen.

Ausstellung in Arzberg

Zum Jubiläum der Arzberger Wehr hatte Jenny Naumann-Grabein eine kleine Ausstellung organisiert, die verdeutlicht, wo im Alltag, im Haushalt oder auch anderswo Gefahren für den Ausbruch eines Brandes oder Schwelbrandes liegen. Da staunte mancher nicht schlecht, dass sogar eine nicht ausgerollte Kabelrolle beim Garteneinsatz einen Brand auslösen kann. "Es ist auch sinnvoll, immer den Stecker der Geräte zu ziehen, wenn man sie nicht benötigt", erklärte die Feuerwehrfrau.

Dass bei Nichtbeachtung daraus ein Brand entstehen kann, zeigte sie mit verschmorten Geräten wie Radio, Mikrowelle oder Toaster. Da wunderten sich viele Besucher des Festes nicht schlecht und dachten darüber nach, daheim künftig achtsamer zu sein und vorzubeugen.

Sie interessieren sich für das Neueste aus Torgau und der Region? Dann bestellen Sie den Newsletter "Darüber wird morgen gesprochen"! Der kommt jeden Abend per E-Mail und bringt die wichtigsten Themen des nächsten Tages mit. >> Hier können Sie ihn bestellen.


Jetzt kostenlos anmelden

Das könnte Sie auch interessieren

epaper
 

Weitere Veranstaltungen unter:
www.leipzig.ihk.de
 

Aktuelle Bildergalerien

Wirtschaftsmagazin

Abenteuer Tiefschnee

AKTIONEN

Newsletter

Festtagsmagazins

Torgau-Plus

Riesenmagazin

Oschatz-Magazin

Azubi-Expo-Digital

INFOS & EMPFEHLUNGEN

laga