Donnerstag, 15. September 2022

Am 10. Oktober beginnt auf dem Landesgartenschau-Gelände der Rückbau

Die Fußgängerbrücke in der Wolffersdorffstraße soll gleich nach der Landesgartenschau zurückgebaut werden. (Laura Krugenberg (Archiv))

In vier Schritten zur Normalität: LAGA-Geschäftsführerin Bettina Klein erklärt, wie das abgesperrte Gelände der Landesgartenschau ab Oktober wieder zurückgebaut werden wird.

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Torgau In vier Stufen wird das Landesgartenschau-Gelände ab dem 10. Oktober wieder geöffnet. Wie LAGA-Geschäftsführerin Bettina Klein erklärte, beginne nach der großen Abschlussveranstaltung am 9. Oktober der Rückbau und die schrittweise Öffnung des gesamten Areals.

Oberste Priorität haben demnach die Freigaben des Wolffersdorffplatzes und des Elberadweges. In der Woche nach der Abschlussveranstaltung sollen am Wolffersdorffplatz die Zäune und die Gerüstbrücke zurückgebaut und die Sanitärcontainer abgeholt werden. "In dieser Zeit müssen wir den gesamten Platz noch einmal kurzfristig sperren, weil schwere Technik zum Einsatz kommt", führte Bettina Klein aus. "Ziel ist, den Wolffersdsorffplatz am 17. Oktober wieder freizugeben", so die LAGA-Geschäftsführerin.

Fünf Tage später, am 21. Oktober, ist dann auch die Freigabe des Elberadweges vorgesehen. Dafür müssen die Unterführung der Eisenbahnstrecke beräumt, Zäune und Drehkreuze entfernt werden. Die angedachte Einzäunung des LAGA-Geländes zum Elberadweg hin erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Die beiden Glacis-Abschnitte sollen nach aktuellem Stand ab November wieder vollumfänglich für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Auch hier sind Zäune zu entfernen. Lediglich der Zaun entlang der Straße "Am Stadtpark" soll erhalten bleiben, um unter anderem Müllablagerungen langfristig zu vermeiden. Zurückgebaut werden innerhalb des Glacis die Mustergrab- und die Wechselfloranlagen, das Projekt "Draußen Zuhause" sowie die Drehkreuze und Toranlagen. Die Wechselfloranlagen waren wegen des Schutzstatus des Stadtparks nur temporär für den Zeitraum der Landesgartenschau genehmigt. Im Anschluss erfolgt noch ein Pflegegang über die Ostrauer Wegedecke, die Bänke und Papierkörbe.

Der Junge Garten und die Eichwiese werden aller Voraussicht nach erst im kommenden Frühjahr für die Öffentlichkeit freigegeben. Teilfreigaben und Öffnungen werden jedoch ermöglicht. Allerdings müsse nach Angabe Kleins zwischenzeitlich immer mit Einschränkungen gerechnet werden. In jenem Bereich sind nach der Landesgartenschau an verschiedenen Stellen Asphaltarbeiten erforderlich. Zudem werde das Grüne Klassenzimmer zurückgebaut. In dem gesamten Bereich soll die Umzäunung beibehalten und angepasst werden. Hier ist vorgesehen, das Gelände über Nacht immer wieder abzuschließen und nur am Tage für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

"Zum Schluss soll der Konzertplatz und damit das ehemalige Schlachthofgelände ins Visier genommen werden. Hier gebe es noch keine endgültige Entscheidung über eine Nachnutzung.

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