Sonntag, 18. September 2022

Jägerfest in Beilrode - das sind die Gewinner

Schieß-Wettkämpfe auf dem Gelände an der B 182. (Kristin Engel)

von Kristin Engel

Das Jägerfest bei Beilrode trotzte dem schlechten Wetter und lockte etliche Schützenvereine an. Die wetteiferten dabei um den Wanderpokal "Weidmannsheil". Das sind die Gewinner.

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Beilrode Die Sieger stehen fest und damit ist auch der beste Schütze bekannt, der beim Jägerfest am Sonntag eine hervorragende Leistung gezeigt hat. Den ersten Platz und damit Gewinner des Wanderpokals "Weidmannsheil" belegte die Mannschaft des Schützenvereins Am Bahnsdorfer Berg, danach folgte die Mannschaft aus Königs Wusterhausen und den dritten Platz gewann die Mannschaft aus Muldental. In der Einzelwertung war Wolfgang Haase aus Bahnsdorf der Beste, gefolgt von Steffen Moschke von den Teckelfreunden und Christoph Hintze aus Baruth. Den ersten Preis beim Schießen auf die Wurftaube holte Bernd Oppert.

Diese hoben sich aus der Gruppe der 40 Teilnehmer - darunter eine Schützin - hervor. Im Anschluss konnten auch die Besucher ihre Schießkünste unter Beweis stellen. Der Wanderpokal wird nach jedem Jahr weitergereicht, es sei denn die Gewinner behaupten sich drei Jahre hintereinander - was auch bereits vorgekommen ist. "Insgesamt ein schönes Fest und ein großes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben", betont Bernd Göbel, Vorstandsmitglied des Vereins. "Im Frühjahr gehen die Einladungen an die befreundeten Schützen raus. Wir versuchen uns auch immer andere Disziplinen einfallen zu lassen. Es geht nicht nur um den Wettkampf, sondern viel mehr darum, sich zu sehen, Spaß zu haben und auszutauschen."

Ähnlich sehen es die Besucher: "Wir sind jedes Jahr hier. Die Jäger treffen sich untereinander. Hier am Stand beim Tontaubenschießen habe ich vor vielen Jahren auch meine Prüfung abgelegt", sagt Andreas Rehmus, der den vierjährigen Enkelsohn Arthur mit dabei hatte, dem er einiges erklären konnte. Zudem lobte er den Wildgulasch und das Wildschaschlik, welches am Sonntag verkauft wurde. Für letzteres standen die Besucher lange an, um noch etwas von der Köstlichkeit zu ergattern. Doch auch belegte Brötchen gab es zur Stärkung. Vier Kilo Hackepeter wurden verspeist. Und nicht zu vergessen die 13 verschiedenen Kuchen, die die Frauen der Vereinsmitglieder gebacken hatten. Beim Fest mit dabei waren auch Mitglieder des Ostelbischen Mehrgenerationenhauses Arzberg, die mit den Kindern tolle Windlichter bastelten. "Wir sind seit zwei Jahren dabei und freuen uns immer, hier sein zu können", so Claudia Richter, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Auch die Hüpfburg zog die kleinen Besucher an.

Ein Besucher des Jägerfestes war Fritz Hellwig aus Königs Wusterhausen. Seit 45 Jahren besucht er das Fest in Beilrode. Viele Erinnerungen werden hier geteilt. Mit seinen 85 Jahren hat auch er an den Wettkämpfen teilgenommen. Am Morgen wurde er mit einem Präsentkorb für seine jahrzehntelange Treue geehrt.

Ein Ansporn für die Teilnehmer am Wettkampf und der Wildtombola waren zudem die Preise, die von der Jägerschaft gespendet wurden. Der Hauptpreis war ein ganzes Reh.

"Wir haben das 59. Jägerfest auf die Beine gestellt. Dies ist nur mit viel Engagement möglich. Wir wollen ein Loblied auf die Jagd singen, die ein unverzichtbarer Bestandteil der Kulturlandschaft ist", so Bernd Göbel.

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