Mittwoch, 20. Oktober 2021
Donnerstag, 23. November 2017

"Ornament" weiter im Blickpunkt

Foto: Fotos: TZ

von unserer Redakteurin Gabi Zahn

Torgauer Kunstprojekt zieht überregionales Interesse auf sich / Nochmalige öffentliche Führung am 9. Dezember mit Kunsthistorikerin Heidi Stecker

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Torgau. Zum Kirchweihfest im Oktober wurde das Kunstprojekt „Ornament – Spurensuche in der Torgauer Stadtlandschaft“ – an vier verschiedenen Stellen in der Innenstadt eröffnet (TZ berichtete). Kunsthistorikerin Heidi Stecker hatte bei einer Führung jedes einzelne Werk gemeinsam mit den Künstlerinnen erläutert. Die vier sehr verschiedenen Installationen haben unterschiedliche Reaktionen nach sich gezogen: „Überwiegend hörten wir, dass diese moderne Kunst eine Bereicherung für die Stadt Torgau ist, vor allem, weil sie auch nach dem offiziellen Ende des Reformationsjubiläumsjahres noch eine Weile erhalten bleibt. Wir haben von Leipzig bis Düsseldorf sehr positive Resonanz bekommen“, sagt Pia Schilberg. Sie ist Beauftragte der Stadt Torgau für die Koordination der Reformationsdekade und den Kulturtourismus.

Das bestätigt auch Projektleiter Philipp Fritzsche, Freischaffender Künstler aus Leipzig. „Dass solche Objekte unterschiedlich wahrgenommen werden, ist typisch für Kunst im Öffentlichen Raum“ , lässt er wissen.  Mit „Ornament“ hatte Fritzsche für Torgau bereits das dritte Projekt dieser Art gemeinsam mit dem Bund Bildender Künstler Leipzig aus Wettbewerben heraus initiiert und koordiniert: 2012 unter dem Titel „Unter der Oberfläche“ und 2014 „Am Fluss – im Fluss“. Einige der damaligen Installationen existieren noch immer, etwa die Lachsparade im Fischerviertel und das Holzornament am Ringverkehr unterhalb der Brücke.
Auf den Spuren von „Ornament“ gab es allerdings in den vergangenen Wochen einige Schäden – „teils verursacht vom Sturm, aber leider auch durch Vandalismus“,  berichtet Pia Schilberg.

Die Stadtverwaltung hat nun geholfen, diese zu beseitigen. Fest steht, dass es aufgrund vermehrter Nachfragen noch einmal eine öffentliche Führung geben wird. Diese findet statt am Samstag, dem 9. Dezember, um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist der Rathaushof. Etwa eine Stunde lang wird Kunsthistorikerin Heidi Stecker mit allen interessierten Gästen die Installationen nacheinander aufsuchen, Erläuterungen geben und Fragen beantworten.

Mehr Informationen finden Sie unter nachfolgendem Download.

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