Freitag, 22. Oktober 2021
Samstag, 17. Februar 2018

Auf historische Entdeckungsreise gehen

Manuela RummelFoto: privat

PI/TZ-Volontärin Elisa Perz

Torgau/Nordsachsen. „Ich sehe im Raum Nordsachsen noch viele Themen, die erforscht werden können und würde mich über eine rege Beteiligung sehr freuen“, erzählt Manuela Rummel.

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Die Bildungsreferentin der Torgauer Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof bezieht sich dabei auf die 14. Auflage des Jugendprogrammes „Spurensuche“. Mithilfe dessen fördert die Sächsische Jugendstiftung Projekte zur Jugendgeschichtsarbeit, in diesem Jahr werden es bis zu 29 sein.

Teilnehmen können Gruppen aus Sachsen, die hauptsächlich aus Mitgliedern im Alter von 12. bis 18 Jahren bestehen, und zu einem Spurensucherteam werden. Gemeinsam können sie sich auf historische Forschungsreise begeben, indem sie die Geschichte oder die Menschen ihres Ortes beleuchten. Im Rahmen des Programmes werden die jungen Menschen andere Spurensucher treffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und im November steht die Präsentation ihrer erforschten Schätze auf den Jugendgeschichtstagen im Sächsischen Landtag an. Unterstützt werden die Jugendgruppen mit bis zu 1250 Euro.

Mithilfe der Summe können unter anderem die Recherchearbeiten, Exkursionen und die Dokumentation der Ergebnisse in Form von Broschüren, Filmen, Fotobänden oder Ausstellungen finanziert werden. Noch bis zum 28. Februar haben die Projektträger die Möglichkeit, sich zu bewerben. Das können beispielsweise freie Träger der Jugendarbeit, Vereine, Kirchengemeinden oder Stadt- beziehungsweise Gemeindeverwaltungen sein.

Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen rund um die Bewerbung und das Projekt sind unter http://www.saechsische-jugendstiftung.de/spurensuche zu finden.  Vor dem Start des rund achtmonatigen Projektes am 1. April 2018 entscheidet im März eine Jury über die Auswahl der Förderprogramme. Zu den Mitgliedern zählt auch Manuela Rummel. „Das Programm bietet uns die Gelegenheit, Jugendlichen durch die Beschäftigung mit regionaler Geschichte Bleibeperspektiven zu schaffen und zu den Jugendgeschichtstagen besondere Projekte würdigen zu können. Mir ist zum Beispiel immer noch der Gewinner vom letzten Jahr in Erinnerung geblieben“, berichtet die Bildungsreferentin. Der Sieger war der Verein CaTeeDrale aus Görlitz, der sich im Zuge des Reformationsjahres mit den Personen Martin Luther, Johannes Gutenberg und Iwan Fjodorow, dem russischen Erfinder des Buchdruckes, beschäftigte und sogar eine funktionstüchtige Druckerpresse nachbaute. „Ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen uns in diesem Jahr erwarten und fiebere den Jugendgeschichtstagen Ende November bereits entgegen“, so Rummel. Sie wird an diesen Tagen nicht nur als Jurymitglied vor Ort sein, sondern ebenfalls im Rahmen des Workshops der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof. „Es würde mich freuen, dort auch Teilnehmer aus der Torgauer Region anzutreffen.“

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