Donnerstag, 1. Oktober 2020
Freitag, 6. Juli 2018

TORGAU

Das erste Projekt ist umgesetzt

Die Mitglieder des Fördervereins weihten die Blumenampeln ein.Foto: TZ/Perz

von unserer Volontärin Elisa Perz

Torgau. Am Freitag wurden die Blumenampeln in der Breiten Straße eingeweiht. Dabei handelt es sich um das erste Projekt des Fördervereins zur Landesgartenschau 2022 in Torgau.

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„Die Straße wird durch die Blumenampeln deutlich aufgewertet.“ So fiel die Reaktion von Andreas Zschau aus, als er die Blumenampeln in der Breiten Straße am gestrigen Freitag das erste Mal erblickte. Als Mitglied des Fördervereins zur Landesgartenschau 2022 in Torgau versammelte er sich unter anderem neben den fünf Vorstandsmitgliedern sowie neben dem Schirmherr der LAGA, Frank Kupfer, der LAGA-Beauftragten, Bettina Klein, und Torgaus Beigeordneten, Dr. Lars Fähling, vor Ort zur offiziellen Einweihung des ersten Projekts des Fördervereins.

Angebracht wurden die fünf Blumenampeln, die jeweils mit 32 Litern Substrat gefüllt sind, hingegen schon am Donnerstagabend. „Sozusagen in einer Nacht- und Nebelaktion“, scherzte Bäckermeister Frieder Francke. Denn an diesem Tag erhielt der Verein die Bestätigung, dass die Idee zu 50 Prozent, also mit 740,77 Euro, mithilfe des Verfügungsfonds kofinanziert werden kann. (Anm. d. Red.: Dies wurde bei der ersten Gremiumssitzung (siehe „Gutes tun und dabei nicht alleine sein“) beschlossen. Die TZ durfte bei diesem Treffen nicht anwesend sein.) Die andere Hälfte bringt der Verein selbst auf.

Kritik erwünscht

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Pilotprojekt nun umsetzen konnten. Unser Ziel ist es, dass sich ebenfalls Andere ein Beispiel daran nehmen, sodass sich die Blumenampeln demnächst in weiteren Straßen wiederfinden “, erklärte Dr. Volkmar Harzer. Der Vorstandsvorsitzende hoffe daher, auch Rückmeldungen von Bürgern zu erhalten. „Wir sind sehr daran interessiert, zu erfahren, wie die Idee den Menschen gefällt.“

Dem ersten Eindruck nach kann diese Frage mit gut beantwortet werden. Zumindest wenn man nach den Worten von Dr. Harald Alex geht. Bereits am Donnerstag während des Anbringens seien die Ampeln einigen Leuten positiv ins Auge gefallen, berichtete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende.
Das lag möglicherweise an der Farbe der Pflanzen. Für rote Geranien und Silberblätter hat sich der Verein entschieden. „Diese sowie die Erde stammen von der Gärtnerei Blumen Sachse und müssen nur einmal pro Woche von den Stadtwerken bewässert werden“, so Alex. Das sei zum einen durch den Reservewasserbehälter mit einem Volumen von neun Litern möglich und zum anderen mithilfe des Substrates Stockosorb. Letzteres sorge dafür, dass die Feuchtigkeit im Boden länger erhalten bleibt.  

Vier weitere Jahre

Im Oktober werden die Blumenampeln jedoch erstmal wieder abgenommen, um der im Winter folgenden Weihnachtsdekoration Platz zu machen. „Aber es ist geplant, sie in den nächsten vier Jahren jedes Mal aufs Neue zu nutzen“, versprach der stellvertretende Vereinsvorsitzende. Die Kosten für die Pflege dafür muss der Verein selbst tragen, obwohl das hätte vermieden werden können, wie er einräumte: „Es wäre möglich gewesen, die Kosten in dem Antrag für den Verfügungsfonds zu berücksichtigen. Das wussten wir im Vorfeld allerdings nicht.“

Und auch eine zweite Maßnahem verlief bisher nicht ganz nach Plan. Eigentlich sollten gestern nämlich ebenfalls 24 Rosen im Rosengarten gepflanzt werden. Doch das Landratsamt hatte dabei zwei Einwände, Zum einen sei es aufgrund der Veranstaltungen zum Tag der Sachsen im Rosengarten ratsamer, die Blumen erst im Anschluss einzusetzen, erläutere Harzer. Zum anderen fehle noch die Genehmigung der Denkmalschutzbehörde. „Deshalb nehmen wir dieses Vorhaben erst nach dem Großereignis im September in Angriff.“

Der Beigeordnete, der Romina Barth am Freitag vertrat, zeigte sich von dem Engagement des Fördervereins sehr angetan. Die Arbeit der Mitglieder sei ein Vorbild für alle, selbst für die Stadtverwaltung. „Daher kann ich Ihnen für Ihren Einsatz, auch im Namen der Oberbürgermeisterin, nur danken.“


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