Mittwoch, 25. November 2020
Montag, 1. Oktober 2018

NORDSACHSEN

Medienbildung in Nordsachsen - Es geht weiter

Landrat Kai Emanuel, SLM-Medienrat Michael Sagurna und Wilfried Kühner vom Kultusministerium Sachsens bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt/ Presseinfo

Nordsachsen. Nach der Schließung des SAEK Torgaus springt nun der Landkreis mit dem Pilotprojekt MPZPlus in die Bresche. Zusammen mit der Landesmedienanstalt und dem Kultusministerium wird es realisiert.

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Zwar ist das SAEK Torgau seit dieser Woche endgültig geschlossen, doch Medienpädagogik in Nordsachsen geht weiter. Denn am gestrigen Montag, 1. Oktober, startete in Torgau das Pilotprojekt MPZplus.

Das Sächsische Staatsministerium für Kultus (SMK), der Landkreis Nordsachsen und die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) unterzeichneten dazu auf Schloss Hartenfels eine Kooperationsvereinbarung, mit welcher dieses Pilotprojekt zur Stärkung der Medienbildung im Landkreis etabliert werden soll. Das MPZplus erinnert dabei nicht nur im Namen an das bereits bestehende MPZ, das Medienpädagogische Zentrum des Landkreises, in Torgau, sondern es baut auch darauf auf und soll dieses als Kompetenzzentrum erweitern.
Dort werden zukünftig medienbildnerische Angebote für den schulischen und außerschulischen Bereich vernetzt, vermittelt, erarbeitet und unterbreitet. Das Vorhaben richtet sich dabei nicht nur an Pädagogen und Schüler, sondern ist auch für alle anderen erwachsenen Bürger im Landkreis Nordsachsen gedacht. Das MPZplus steht in Trägerschaft des Landkreises Nordsachsen und wird noch im Jahr 2018 seine Arbeit aufnehmen.

Landrat Kai Emanuel, der als Projektträger des Vorhabens das Medienpädagogische Zentrum zur Verfügung stellt, war es dabei vor allem wichtig, das Thema der Medienpädagogik auch lokal zu bündeln und direkt vor Ort zur Verfügung zu stellen: „Wir handeln, wenn es geht, immer nach dem Grundprinzip, die Dinge dort zu regeln, wo regionale Kompetenzen vorliegen.“ Dabei sprach er auch noch einmal das SAEK Torgau an, dessen ehemalige Mitarbeiter zukünftig auch als mobile Medienpädagogen im Landkreis tätig sein werden. „Wir nehmen denen mit unserem MPZPlus bestimmt nicht die Arbeit weg, sondern sind vielmehr darauf aus, uns gemeinsam mit neuen Ideen weiterzuentwickeln.“ 

Der Präsident des Medienrates der SLM, Michael Sagurna, verwies darüber hinaus auf die Verbindung von gewachsenen und neuen Strukturen in dieser Kooperation: „Das Ziel unserer Beteiligung der Sächsischen Landesmedienanstalt ist es zum einen, die gewachsenen Strukturen der Medienkompetenzvermittlung in Nordsachsen nicht abbrechen zu lassen, zum anderen in einem Pilotprojekt aber auch neue Wege zu gehen. Neben den Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanälen (SAEK) gibt es nun in Sachsen ein vielversprechendes, neues Angebot in der Medienbildung in allen Altersgruppen.“
Und auch Wilfried Kühner vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus, der dritte im Bunde bei der Vertragsunterzeichnung, zeigte sich absolut überzeugt von dem Projekt. Dank der starken Partner im Landkreis, die alle zusammenarbeiten können, habe es alle Ansätze für eine flächendeckende Medienbildung im Landkreis und könne auch in 20 oder sogar 30 Jahren noch eine erfolgreiche Medienbildung garantieren.


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