Mittwoch, 13. November 2019
Dienstag, 12. Februar 2019

TORGAU

Wie steht es um den Kauf des Schlachthof-Areals?

Ein Teil des ehemaligen Schlachthof-Geländes.Foto: TZ/Stöber ?

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Torgau. Das Gelände des ehemaligen Schlachthofs soll Teil der Landesgartenschau werden. So zumindest der Plan. Doch nach wie vor gehört das Areal nicht der Stadt. Der aktuelle Stand ist, …

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Die Landesgartenschau 2022 wird Torgau an vielen Ecken verändern. Zuletzt berichtete die TZ ausführlich über die Fortschritte bei den Jungen Gärten. Doch auch am Kauf des ehemaligen Industrieareals an der Schlachthofstraße wird intensiv gearbeitet – sowohl von der Stadtverwaltung als auch vom Besitzer, der Schlachthof Torgau GmbH.

Für die steht Dr. Gerhard Kempter seit geraumer in Verhandlungen mit Stadt. „Wir freuen uns sehr, dass die Landesgartenschau nach Torgau kommt“, sagte er der TZ am Montag. Die Schau werde Torgau einen „Push“ geben. Er und die übrigen Gesellschafter der Schlachthof Torgau GmbH seien am Torgauer Erfolg interessiert.

Deshalb habe man sich zum Verkauf entschieden und sei in die Gespräche mit der Stadt eingestiegen, als OBM Romina Barth im Laufe der Bewerbungsphase signalisiert habe, dass das Gelände gebraucht werde. Konkrete Ergebnisse gibt es laut Dr. Kempter aktuell noch keine.

Er geht jedoch davon aus, die Verhandlungen im laufenden Quartal, also bis Ende März, zum Abschluss bringen zu können. Mit der Stadtverwaltung sei besprochen, fügt Gerhard Kempter hinzu, die Mieter des Areals – insbesondere die Elblandtafel und die Firma Loebner – umgehend zu informieren, wenn der Besitzerwechsel ansteht. „Sie sollen genügend Zeit haben auf Veränderungen zu reagieren.“

Für die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung findet Kempter nur lobende Worte. „Ich würde mir wünschen, das liefe in Freiburg genauso gut.“ Die Stadtverwaltung selbst wollte zu diesem Thema bereits vor Wochenfrist keine Auskunft geben. Am bekannten Stand gebe es keine Veränderungen, hatte Pressesprecher Tilo Schroth mitgeteilt. Offen ist demzufolge, wie genau und welcher zeitlichen Abfolge es mit dem Gelände nach einem Verkauf weitergehen würde.

Aktuell beherbergen die alten Schlachthofgebäude zwei größere Mieter. Einer davon ist das älteste Spielwarengeschäft Deutschlands. Ingo Loebner hat in den Hallen sein Versandzentrum für den Onlinehandel etabliert. Mit entsprechend gemischten Gefühlen reagiert er auf die Nachricht vom bevorstehenden Verkauf. Sicher werde man sich im Falle einer Kündigung nach einem alternativen Standort umsehen müssen.

Zwar wäre es für die Elb-Land-Tafel ein Rückschlag, sich einen neuen Standort suchen zu müssen, sagt die Vorsitzende Christine Noak, es stehe allerdings außer Frage, dass der Verein seine Arbeit fortsetzen werde. Man sei optimistisch, mit Unterstützung der Stadt gegebenenfalls eine Alternative zu finden.
 

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