Dienstag, 7. Dezember 2021
Donnerstag, 23. Mai 2019

DIZ-Infotafel zerstört - Staatsschutz ermittelt

Die kaputte Glaswand.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Torgau. Das dürfte derzeit der wohl teuerste Glasbruch in Torgau sein: Einem erheblichen Schaden sieht sich die Stiftung Sächsische Gedenkstätten nach der mutwilligen Beschädigung ihres Memorials vor dem Torgauer Fort Zinna gegenüber.

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Unbekannte zerstörten Ende April/Anfang Mai die große Informationstafel über die sowjetischen Speziallager nach 1945 und über die politische Haft in der DDR in Torgau, hieß es am heutigen Donnerstag auf der Internetseite der Stiftung beziehungsweise des DIZ.

Die Glaswand mit dem Ausmaß von zwei Metern Höhe und sechs Metern Breite muss gänzlich erneuert werden. Sie wurde vor zehn Jahren schon einmal zerstört. Der Schaden beläuft sich nach Angabe der Stiftung auf etwa 25000 Euro. Der sächsische Staatsschutz ermittelt, ob es sich möglichweise um eine politisch motivierte Straftat handelt.

Mit dem Gedenkort vor dem Fort Zinna erinnert die Stiftung Sächsische Gedenkstätten an die Opfer der nationalsozialistischen Militärjustiz in Torgau. Für diese Unrechtjustiz im besetzten Europa nahm Torgau eine zentrale Rolle ein. Ebenso erinnert das Memorial an diejenigen, die in den sowjetischen Speziallagern nach 1945 litten und starben, und an die Opfer von politischer Justiz und Haft in der DDR.

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