Dienstag, 26. Mai 2020
Freitag, 28. Juni 2019

FREIZEIT UND VEREINE

Ein Streifzug durch Riesas Geschichte

Die Bauern mussten persönliche Dienstleistungen für das Kloster als Grundherren erbringen. Hinzu kamen die regelmäßigen Abgaben des zehnten Teils aus Ernte und Viehwirtschaft. Diese Frondienste waren mühselig und eine Plage für die unfreien Bauern. Foto: SWB/KD

Von unserem Redakteur

Riesa. "Von Mönchen, Bauern, Freiherren, Soldaten und Bürgersleuten"

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Riesa. Mitten drin in Riesa´s Geschichte waren die "Theaterbesucher", welche bei der 17. Mondscheinführung am vergangenen Freitag und Samstag in Riesa dabei waren.


Beginnend  im und am Kloster, über die Parkstraße (damals Neugasse), auf welcher der Seifensiedemeister und erster Riesaer Bürgermeister Gruhl lebte, bis hin zur ehemaligen Knabenschule (der heutigen Förderschule "An der Goethestraße"), führten die Darsteller in 13 verschiedenen Stationen durch die Geschichte.


Angefangen mit dem Plan, dass im Gebiet Reszoa (Riesa) das Kloster gegründet wird, über das Leben der Benediktinermönche und später der Nonnen im Kloster, die Fronarbeit, bis hin zur Auflösung vom Kloster, wurden die Gäste in diese Zeit zurück versetzt. Authentisch ging es mit einer Gerichtsverhandlung weiter, bei der kein Auge trocken blieb. Von der Idee der Eisenbahn, wie sich Freiherr von Welck dagegen sprach und deren Fertigstellung schließlich dann im früheren Schloss (heutigem Rathaus) gefeiert wurde.


In der Schule auf der Goethestraße erlebte das Publikum wie Riesa zur Garnisionsstadt wurde bis hin zu 800 Jahre Riesa, bei der 1919 Bürgermeister Steger optimistisch auf die nächsten 100 Jahre schaute und feierte.


62 Darsteller, zwei Reiter, 18 Tänzer, vier Musiker und eine professionelle Tänzerin haben an diesen beiden Tagen 14 Gruppen mit je 35 Personen durch die Geschichte geführt. Begleitet wurden die Gruppen von 15 Gästeführern und betreut von 21 Helfern, welche im Hintergrund im Einsatz waren.


Vielen Dank an ALLE, die diese tolle Mondscheinführung organisiert haben, besonderes dem Museumsverein, ALLEN Schauspielern, Helfern, Förderern und Sponsoren, insbesondere der Förderschule Riesa "An der Goethestraße", der Ev.-Luth. Kirchgemeinde, dem Reiterhof Baldauf, der Tanzschule Graf und der Musikschule Riesa, die als Institutionen und Mitwirkende sehr geholfen haben.
Dies war ein sehr interessanter Abend, bei dem auch die Lachmuskeln auf ihre Kosten kamen!


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