Donnerstag, 14. November 2019
Freitag, 18. Oktober 2019

TORGAU

Torgauer Wohnstätten vor der nächsten Großinvestition

Romina Barth und Andreas Huth über der Skizze für das nächste Wohnstätten-Projekt.Foto: TZ/Stöber

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Torgau. Nach der  Sanierung der ehemaligen Artilleriekaserne und dem kompletten Neubau der Kita „Käthe Kollwitz“ plant die Torgauer Wohnstätten GmbH das nächste Großprojekt mit 24 Wohneinheiten.

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Die Torgauer Wohnstätten GmbH steht vor dem Projekt-Hattrick: Nach der enorm umfangreichen Sanierung der ehemaligen Artilleriekaserne in der Puschkinstraße und dem kompletten Neubau der Kita „Käthe Kollwitz“ steht dem städtischen Immobilienunternehmen nun eine weitere Großinvestition ins Haus.

„Bestenfalls noch in diesem Jahr wollen wir den Bauantrag für 24 Wohneinheiten mit Gemeinschaftsraum und voraussichtlich einer Arztpraxis in der Wolffersdorffstraße stellen“, kündigt Geschäftsführer Andreas Huth an.

Damit im nächsten Frühjahr die Bauarbeiten beginnen können, soll ebenfalls noch in diesem Jahr die ehemalige Obdachlosenunterkunft abgerissen werden, an deren Stelle die neuen Wohnungen entstehen sollen. Läuft alles optimal, könnten diese dann im November 2021 bezugsfertig sein.

Andreas Huth kündigt komfortablen und bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen an, weiß aber sehr wohl um die Bevölkerungsstruktur der Elbestadt. „Alle Wohnungen werden barrierearm sein“, erklärt er das Ziel, „ohne Schwellen vom Fußweg auf den Balkon“ zu gelangen.

Ein Ziel im Übrigen, das es zur Devise für alle Modernisierungen und Sanierungen gebracht hat, die die Torgauer Wohnstätten GmbH realisiert. Beide Aufgabengebiete wird der Großvermieter natürlich auch in den kommenden Jahren systematisch bespielen. „Wir investieren ständig in unseren Bestand. Das Balkon-Anbauprogramm oder beispielsweise Fassadenerneuerungen sind fest in den Planungen verankert.“

Zurück zum Projekt Wolffersdorffstraße: Barrierearm werden die Wohnungen – ein Experimentierfeld für Smart-Home-Applikationen wie sonnenstandsabhängige Rollos will Andreas Huth dort jedoch nicht schaffen. „Das treibt den Preis nach oben und man muss sich deshalb ganz klar fragen: Gibt es einen Zusatznutzen für den Mieter, der diesen Preis rechtfertigt?“

Denn klar ist: Je höher die Investition in den Wohnraum, desto höher die Mieten, mit denen die Investition refinanziert wird. Die Erfahrung zeigt, so Andreas Huth, dass es in Torgau eine Grenze gibt, über der niemand Mieten aufzurufen braucht. Also gilt es abzuwägen: „Wohnungen sind ein Sozialgut – jeder braucht ein Dach über dem Kopf, aber Wohnungen sind auch ein Wirtschaftsgut, das sich rechnen muss.“ Auf Unterstützung vom Staat für sozialen Wohnungsbau kann er dabei nicht setzen. Entsprechende Förderprogramme gibt es für den ländlichen Raum nicht mehr.

Komfortabel und bezahlbar sind die Attribute, die bestenfalls den Bestand der Torgauer Wohnstätten GmbH schmücken. Zu diesem  Komfort könnte mittelfristig auch ein Mieterportal im Internet beitragen, über das sowohl aktuelle Angebote des Unternehmens abgerufen werden können, als auch die Mieter selbst Zugriff auf ihre Daten erhalten, beispielsweise den aktuellen Stand der Nebenkosten.

„Wichtig ist vor der Einführung aber, dass es einen echten Mehrwert für unsere Mieter gibt“, bremst Andreas Huth jedoch noch vorsichtig.
 


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