Mittwoch, 30. September 2020
Sonntag, 20. Oktober 2019

NORDSACHSEN

Nur am Ende wurde es kurz eng

Torjubel nach dem 0:1 in der 51. Minute durch Mario Drabon. Foto: TZ/J. Sachse

Von SPB

Fussball. Im Gegensatz zur Partie vor einem Jahr an gleicher Stelle, als es für die Gäste reichlich auf die „Ruten“ gab, verlief das Spiel diesmal in vergleichsweise ruhigen Bahnen.

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Fussball. Der Referee zeigte von Beginn an Konsequenz, pfiff manchmal sogar etwas kleinlich. Der Spielverlauf gab ihm am Ende recht, er hatte somit wohl alles richtig gemacht.

 

Die Kreisstädter wussten um die Kampfkraft und Heimstärke des Kontrahenten und gingen so sehr konzentriert und auf eine kompakte sichere Abwehr setzend zu Werke. Trainer Bachmann hatte zuvor noch mal darauf hingewiesen, im Abwehrverbund kein unnötiges Risiko einzugehen und das Spiel nach vorn vordergründig mit klaren Bällen voranzutreiben. Das Team hielt sich konsequent daran und fabrizierte über die gesamte Spielzeit keinen einzigen der zuletzt immer wieder zelebrierten „Böcke“ mit Geschenkcharakter. Nach einer runden Viertelstunde wurde dann das Spiel der Gäste in Richtung gegnerischer Strafraum zielstrebiger. Nach schönem Pass von Nowack auf Hache nahm der Tempo auf und zog von rechts eine Flanke auf den gut postierten Tänzer im Sturmzentrum. Allerdings setzte der Goalgetter das Leder einen halben Meter am Kasten der Zwochauer vorbei. Diese Flankenläufe mit scharfen Eingaben auf die kopfballstarken Tänzer und Drabon sollten ein taktisches Mittel für die Angriffsbemühungen der Hartenfelser sein. Allerdings fehlte bei zwei weiteren Versuchen die notwendige Wucht und Präzision, um die sehr kompakt stehende Hintermannschaft der Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Da auch eine Serie von Torgauer Eckbällen kurz vor dem Pausenpfiff nichts einbrachte, ging es torlos in die Kabinen. Ohne die Geduld gegen die starke Abwehr von Zwochau zu verlieren, setzten die Bachmann-Buben das Spiel so fort, wie sie es nach 45 Minuten beendet hatten. Und sie wurden nach reichlich fünf Minuten für Ihr taktisch kluges Spiel belohnt. Nach punktgenauem Zuspiel aus dem Mittelfeld heraus nahm Drabon das Leder gekonnt an, spielte noch einen Abwehrspieler aus und schob den Ball allein auf den Keeper zulaufend aus etwa 12/13 Metern flach ins entlegene Toreck zur verdienten Führung für den SCH ein.

 

Fehlerfreie Abwehr

 

Danach versuchten sich die Platzherren notgedrungen in eigenen Offensivaktionen, die in Halbzeit eins gänzlich Fehlanzeige waren. Allerdings gingen sie noch nicht das letzte Risiko ein, standen immer noch sehr kompakt gegen den Gästeangriff. Als dann aber Heuer mit einem schönen Diagonalpass von der linken Angriffsseite her auf Tänzer flankte, wurde es eng für Zwochau. Tänzer legte den Ball per Kopf zurück auf den heranstürmenden Drabon, der das Leder mit gefühlten 150 km/h in den Winkel des Zwochauer Tores nagelte. Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Allerdings versäumte es der Gast, in den folgenden Minuten bei schnellen Kontern den Sack endgültig zuzubinden. Weder Hache noch Tänzer konnten ihre sehr guten Gelegenheiten im Tor unterbringen.
Und wie so oft im kleinen wie großen Fußball, fiel nach einer Ecke der Gastgeber in der letzten Minute der Anschlusstreffer. Kurzzeitig kam nun Hektik auf und neben dem Platz auf, warf Zwochau alles nach vorn. Mit einem mustergültigen Konter über den zwei Gegner überlaufenden Hache gelangte der Ball nach Querpass auf den eingewechselten Krott, der keine Mühe hatte, die Kugel im leeren Zwochauer Tor zur endgültigen Entscheidung zu versenken.

 

„Wir haben heute vor allem als Team überzeugt. Gegen einen kompakt stehenden und engagiert fightenden Gegner ist es uns über die gesamte Zeit gelungen, selbst eine fehlerfreie Partie in der Abwehr zu spielen und über unsere schnellen Angreifer die zählbaren Treffer für diesen sehr wichtigen Sieg zu landen“, zog Norman Wehner nach dem Spiel ein positives Fazit. Auf das in der Halbzeit gezogene Pokallos für das TZ-Bärenpokal-Viertelfinale angesprochen, zeigte er sich zufrieden damit, dass man dem einen oder anderen unbequemen Gegner aus dem Wege gehen konnte. „Doch wir werden den Teufel tun und die Merkwitzer als Gegner unterbewerten. Sie sind daheim unter ihren gewohnten Bedingungen auf keinen Fall zu unterschätzen. Trotzdem wollen wir natürlich den Sprung ins Halbfinale schaffen“.

 

Torgau: Krost, Heuer, Bornmann, Zinke, Richard (ab 76. Lichtenwald), Jäger (ab 83. Fromm), Scaruppe, Nowack, Tänzer, Drabon (ab 73. Krott), Hache;
TF: 0:1 Drabon (51.), 0:2 Drabon (68.), 1:2 Kummer (90.), 1:3 Krott (90+3.); SR: Bodo Fritz; ZS: 50.


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