Donnerstag, 28. Mai 2020
Sonntag, 3. November 2019

BELGERN-SCHILDAU

Schildauer Lichtblick trotz Niederlage

Zweikampf. Foto: TZ/Archiv

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Schenkenberg. 0:2 hat der TSV 1862 sein Nordsachsenliga-Spiel in Schenkenberg verloren. Coach Patrick Otto liefert neben einer deutlichen Fehleranalyse aber auch einen Lichtblick.

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(Nordsachsenliga/Männer) Schenkenberg –Schildau 2:0 (1:0)

„Wenigstens ein Punkt!“ Mit dieser Zielstellung war das Team von Coach Patrick Otto gen Delitzsch aufgebrochen. Doch am Ende des Tages mussten die 1862er nach 90 Minuten in Schenkenberg konstatieren, dass es wieder nicht gereicht hatte.

Nun, der Tabellendritte präsentierte sich den Gästen nicht als Übermannschaft – dass man verwundbar ist, hatte die knappe Partie in Belgern gezeigt, als es gerade so zum 1:1 reichte. Dennoch merkte man den Gästen anfangs die Verunsicherung aus den letzten Spielen an. „Wir haben zu viele Fehler im Aufbauspiel gemacht.“

Zwar seien die Räume gut angelaufen worden, doch „so gut wie alle Pässe nach vorn waren zu kurz und sind steckengeblieben“, registrierte Coach Patrick Otto in den ersten 45 Minuten gerade eine gute Tormöglichkeit seiner Elf. Der Schuss von Pavlas strich jedoch knapp über das Gebälk.

Auf der anderen Seite zeigte sich Otto aber zufrieden mit der eigenen Defensive. „Unsere letzte Reihe stand gut, die Viererkette hat so gut wie alles verteidigt, was Schenkenberg aufbieten konnte.“

Bis auf eine Situation, als sich die Gäste an den Schildauern vorbeimogeln konnten und Krohn die einzige richtige Torchance prompt zur Führung nutzte. Mit diesem Kreuz des ungleich verteilten Spielglücks hadern wohl alle Teams, die versuchen, sich aus den Tiefen des Tabellenkellers empor zu arbeiten.

Nach den ersten 45 Minuten, so die Analyse de Schildauer Trainers, gab es für die Partie Steigerungspotenzial. Und das wollten die Gäste liefern. Mit der Einwechslung von Czyzewski setzte Otto nach dem Wiederanpfiff auf mehr Körperlichkeit und Erfahrungen. Wechsel und Halbzeitansprache fruchteten in den folgenden Minuten.

„Wir haben Schenkenberg gut bespielt. Aber bei jeder Aktion die versprach, gefährlich zu werden, hatte der Gegner noch ein Bein dazwischen“, so Patrick Otto. So passierte, was in Spielen wie diesen oft passiert: Schenkenberg konterte die Gäste klassisch aus und Werner traf knapp zehn Minuten vor Schluss zum 2:0.

Die erneute Niederlage war besiegelt – Patrick Otto zog aus der Partie jedoch auch positive Schlüsse: „Man hat gemerkt, dass noch Leben in der Mannschaft ist. Gegen Schenkenberg haben wir deutlich besseer gespielt, als in den zurückliegenden Wochen.“

Für die nun folgenden Schlüsselspiele gegen Doberschütz-Mockrehna und Belgern muss dieser Trend anhalten, um gegen den Abstieg punkten zu können.

Schildau: Müther; Geissler (68. Weißbarth), Daume, Gremmels, Sablottny, Elbe, Reiche, Pavlas, F. Otto, Rother (46. Czyzewski), Pottecz (86. Möbius);

TF: 1:0 Krohn (32.), 2:0 Werner (79.);

SR: Weigang;

ZS: 45


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