Freitag, 25. September 2020
Donnerstag, 12. Dezember 2019

TORGAU

Stadtrats-Kritik an Bahnhofsbrücken-Beplankung

Seit einigen Wochen sind rechts und links der Bahnhofsbrücke Bretter angebracht. Foto: TZ/Keil

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Herrscht am Zebrastreifen vor dem Bahnhof Gefahr im Verzug? Darüber wurde im Stadtrat diskutiert. Die an der Bahnhofsbrücke angebrachten Bretter gerieten in die Kritik.

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„Warum ist eigentlich die Bahnhofsbrücke beplankt?“ Diese Frage stellte CDU-Stadtrat Sven Kaminski während der jüngsten Sitzung des Gremiums am Mittwoch und löste damit eine rege Diskussion aus. Denn wie einige Stadträte erklärten, gehe von den rechts und links angebrachten Brettern eine echte Gefahr aus. Dabei sollen sie eigentlich genau das Gegenteil erreichen.

„Die Brücke ist nicht in dem Zustand, wie sie sein sollte“, erklärte Baumamtsleiter Andreas Lobert in der Sitzung. Im Zuge der Vorbereitungen für die Landesgartenschau habe man ihren Zustand überprüft und sich im Zuge dessen veranlasst gesehen, als Sicherheitsmaßnahme die Breite mithilfe der rund zwei Meter hohen Holzbeplankung zu verringern.

Eben diese Höhe sorgte jedoch bei CDU-Stadtrat Konrad Theobald für Bedenken und Unmut. „Das ist eine Sichtbeschränkung und damit auch eine Gefahrenquelle. Als Autofahrer sieht man dadurch die Leute, die in Richtung Zebrastreifen gehen, viel zu spät“. Dem stimmte auch sein Stadtrats-Kollege Ulf Podbielski (Linke) zu und merkte an, dass die Fußgänger dabei noch das kleinste Übel seien. „Wenn da jemand mit dem Fahrrad kommt, da hat man als Autofahrer keine Chance.“ SPD-Stadtrat Heiko Trinks nannte die Beplankung der Brücke „unschön, unbeholfen und unsicher“.

Wie Andreas Lobert den Stadträten erklärte, habe man sich für die Beplankung und gegen einen einfachen, deutlich leichteren Bauzaun entschieden, da man befürchte, dass dieser bereits nach kurzer Zeit im Schwarzen Graben lande. Oberbürgermeisterin Barth erkannte die Kritik der Stadträte an und versicherte, den Sachverhalt noch einmal zu prüfen. Sie brachte jedoch auch an, dass man aufgrund des Zebrastreifens sowieso angehalten sei, an dieser Stelle langsamer und aufmerksamer zu fahren.


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