Donnerstag, 21. Januar 2021
Donnerstag, 19. Dezember 2019

TORGAU

Kommen, sehen und spielen auf Schloss Hartenfels

Alte Konsolen, Spiele und mehr gibt es ab sofort im Flügel D von Schloss Hartenfels zu sehen. Acht Anspielstationen laden auch zum Selber-Zocken ein. Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Ab sofort kann im Flügel D des Torgauer Schlosses die Ausstellung „Aufbruch ins Abenteuer“ besichtigt werden. Diese setzt sich mit der Geschichte, Entwicklung und Wirkung von Videospielen auseinander.

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Der Aufbruch ins Abenteuer hat begonnen. Seit dieser Woche ist die Ausstellung zur Geschichte, Wirkung und Produktion von Computerspielen im Schloss Hartenfels geöffnet und zur Vernissage waren nicht nur zahlreiche Gaming-Nerds gekommen, sondern auch Vertreter aus Wissenschaft und Politik. In mehreren Festreden wurde dabei gezeigt, dass Videospiele längst kein Nischenthema mehr, sondern in der breiten Masse angekommen sind.

Spiele als Massenmedium

„Es ist wirklich großartig, wie viele Leute sich heute hier eingefunden haben. Computerspiele scheinen doch relevant zu sein“, begann Dr. Benajmin Bigl seine Festrede an diesem Abend. Nachdem der Leiter des MPZ+ im vergangenen Jahr bereits eine Schlossvorlesung zu dem interaktiven Unterhaltungsmedium hielt,  brachte er nun auch die Ausstellung in den Flügel D von Schloss Hartenfels. Das Ziel sei dabei unter anderem die Etablierung der Spiele als Massenmedien. Denn für viele Menschen seien Computerspiele noch Neuland. Und dass obwohl durch sie nicht nur Spiel und Spaß, sondern auch zahlreiche, besonders in der heutigen, digitalen Zeit wichtige Grundkompetenzen vermittelt werden.

Die Ausstellung auf die Beine gestellt hat Bigl zusammen mit René Meyer, einer wahren Koryphäe im Bereich der Videospiele. Meyer ist nicht nur Journalist und mehrfacher Buchautor, sondern auch Inhaber des Leipziger Hauses der Computerspiele, welches als weltweit größte Sammlung von Computerspielen im Guiness-Buch der Rekorde steht. Und aus dieser Sammlung stammen alle 200 Exponate, die ab sofort auf Schloss Hartenfels zu sehen sind.

Die Männer des Abends: René Meyer und Benjamin Bigl.

Vom legendären Atari 2600 bis hin zur einzigen Spielkonsole der DDR, einem Pong-Klon des VEB RFT sind nicht nur echte Spieleklassiker, sondern auch wahre Raritäten zu sehen. Das wohl seltenste Stück der Ausstellung präsentierte René Meyer den Gästen bei der Eröffnung am Montag ebenfalls. Dabei handelt es sich um eine Spieluhr, von der es weltweit nur noch rund 20 Stück gibt.

Doch in der Ausstellung soll, und das betonten die Macher in ihren Vorträgen explizit, nicht nur geschaut, sondern auch gespielt werden. Denn Videospiele leben von ihrer Interaktivität. So laden insgesamt acht Spielestationen zum fröhlichen Ausprobieren ein. Manche davon, wie zum Beispiel The Legend of Zelda: Link‘s  Awakening, sind dabei für einzelne Spieler gedacht, im Rennspiel Gran Turismo oder dem Videospiel-Urvater Pong können die Besucher auch gegeneinander antreten.

Eine echte Premiere

„Es freut mich sehr, dass durch das MPZ Plus ein Projekt entstanden ist, das einmalig ist. Erstmals auf einem Schloss inmitten einer traditionsreichen historischen Realität verschwimmen die Grenzen zur Virtualität. Bunte Computerspielwelten aus den vergangenen fünf Jahrzehnten sind nicht nur zu sehen, sondern werden auch erlebbar“, sagte Nordsachsens Landrat Kai Emanuel beim Auftakt. Dem stimmte auch Spiele-Sammler René Meyer zu: „Wichtig ist das gemeinsame Spielen von Jung und Alt. Gerade die alten Retro-Spielkonsolen zeigen, dass es nur weniger Zutaten benötigt, um gemeinsam Spaß und Freude damit zu haben.“


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