Donnerstag, 29. Oktober 2020
Freitag, 31. Januar 2020

DOMMITZSCH

Rückkehr nach drei Monaten

Aktuelles Foto der Fähre Prettin. Foto: J. Kollin

von unserem Redakteur Nico Wendt

Dommitzsch. Nachdem die Fähre Prettin seit Ende Oktober in der Werft Aken zur turnusmäßigen Hauptuntersuchung war, traf sie gestern früh wieder "in der Heimat" ein. Es begannen sofort die Arbeiten, um den Betrieb wieder aufzunehmen. 

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Dommitzsch. Sie ist wieder da! Gestern früh kurz nach 9 Uhr, ein Teil der Fähr-Mitarbeiter stand schon sehnsüchtig wartend am Prettiner Ufer, kam der Verband in Sichtweite. Ein Schubboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) beförderte die Fähre stromaufwärts  bis zum Zielort. Drei Monate war die „schwimmende Brücke“ in der Werft in Aken, wo die turnusmäßige Hauptuntersuchung erfolgte. Nun also die Rückkehr. Doch damit begannen erst einmal eine ganze Reihe von kniffligen Arbeiten, die gestern den ganzen Tag andauerten und auch heute noch fortzusetzen sind. Die Fähre musste ins Hauptseil eingehangen werden, Kleinteile waren zu montieren und sämtliche Vorbereitungen zu treffen. Dabei kam ein sogenannter Prahm – auch Tonnenleger genannt – des Wasser- und Schifffahrtsamtes zum Einsatz. Das Fahrzeug besitzt einen hydraulischen Kran an Bord, der zur Verlegung der Tonnen (Bojen) und zum Installieren des 350 Meter langen Hauptseils dringend benötigt wurde. Etwa sieben Mitarbeiter, ein Teil davon Beschäftigte des WSA, hatten alle Hände voll zu tun. „Wir hoffen, dass es tatsächlich am Sonnabend 8 Uhr losgehen kann“, wiederholte Pächter Jürgen Kollin das große Ziel. Ob das klappt, vermochte er gestern noch nicht einzuschätzen. „Wir haben ja noch keine Probefahrt gemacht.“ Am Freitag sollten die Ketten befestigt und andere wichtige Module ergänzt werden. Dazu erwartete der Pächter auch Verantwortliche der Werft Aken. Roland Siering, Leiter des Außenbezirkes Torgau des Wasser- und Schifffahrtsamtes, bestätigte indes, dass die Werft sich für den Transport der Fähre erneut an die Behörde  gewandt hatte. „Es sind ja derzeit wegen des geringen Pegels keine anderen Schiffe unterwegs. Die Güterschifffahrt ruht.“ Man habe dann das Schubboot „Elster“, das bei den Kollegen in Wittenberg stationiert ist, nach Aken geschickt. Es hat mit 80 Zentimeter nur einen sehr geringen Tiefgang. Der Rücktransport erfolgte in drei Etappen. Wurde am Dienstag die Strecke Aken bis Coswig zurückgelegt, folgte am darauffolgenden Tag der Abschnitt Coswig bis Pretzsch. Schließlich wurde von Pretzsch bis Prettin gefahren. Die zweiköpfige Besatzung verbrachte die Nächte gleich auf dem Schiff. Die Entfernung bis Aken beträgt auf der Elbe etwa 100 Kilometer. 


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