Dienstag, 29. September 2020
Dienstag, 4. Februar 2020

DREIHEIDE

Süptitz bekommt 30 neue Verkehrsschilder

Die Einfahrt in das Süptitzer Gewerbegebiet ist ab Mitte Februar nur noch auf Höhe von Torgau Kuvert möglich. Die Zufahrt über die Sandstraße wird dann für Lkw komplett gesperrt. Foto: B.A.S.

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Süptitz. Das Süptitzer Gewerbegebiet wird mit einem neuen Beschilderungs-Konzept versehen. Damit soll die Verkehrsführung zukünftig deutlich geregelter ablaufen.

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Bereits im vergangenen Jahr wurde darüber im Gemeinderat öffentlich diskutiert, nun ist es beschlossen. Ab Mitte Februar wird die Verkehrsführung der Lkw im Süptitzer Gewerbegebiet durch ein neues Beschilderungskonzept geregelt. Manche Maßnahmen wurden davon bereits umgesetzt, über andere im Rat diskutiert und daraufhin nun noch einmal überarbeitet. Und auch wenn vor allem der Industriepark von den Veränderungen betroffen ist, wurden in der gesamten Ortslage einige Schilder neu aufgestellt und umgesetzt.

Erste Maßnahmen fertig

Erstmals über das neue Konzept gesprochen wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres. Damals wurde die Erstellung des neuen Konzeptes angekündigt, welches nun von der B.A.S. Verkehrstechnik AG vorgelegt wurde. Deren Torgauer Niederlassungsleiter Dieter Stübner war auch persönlich am vergangenen Dienstag in der Sitzung zu Gast und lieferte zu den Plänen, die den Gemeinderäten gereicht wurden, einige Erklärungen.

So wurden bereits im Dezember vergangen Jahres als erste Maßnahme des neuen Konzeptes zahlreiche Tempo-30-Zonen in ganz Süptitz errichtet. So herrscht seitdem im gesamten Gewerbegebiet die Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern, genauso wie in der Trossiner Straße am anderen Ende des Dorfes.

Deutlich stärker im Mittelpunkt des neuen Konzeptes steht jedoch die Verkehrsführung der Lkw durch das Gewerbegebiet, welche mithilfe von Durchfahrts-Verbots- sowie Einbahnstraßenschildern erreicht werden soll. Diese sollen ab Februar platziert werden und das Verkehrsgeschehen Am Gewerbepark sowie in den Nebenstraßen deutlich entspannen.

Kritik des Ortschaftsrats

Auch wenn die letztendliche Entscheidung über das Beschilderungskonzept von den Dreiheider Gemeinderäten einstimmig gefällt wurde, gab es im Vorfeld vor allem durch den Süptitzer Ortschaftsrat Kritik, welcher sich auch Dieter Stübner persönlich annahm. Diese betraf in erster Linie die Einfahrt des Gewerbegebiets von der Dorfstraße/B183 über die beiden Ableger der Sandstraße, die in die Gartenstraße sowie die Straße Am Sportplatz münden. Hier herrsche zum einen beschränkte Sicht, außerdem werde durch die Einfahrt von  dieser Seite der Schulbus- wie auch der normale Durchgangsverkehr behindert.

Der Vorschlag:  Den Kreisverkehr als einzige Zufahrt der Sandstraße zulassen und die Belastung von der Bundesstraße nehmen. Diese Möglichkeit wurde von B.A.S. geprüft und nachträglich in das Konzept eingefügt. So kann zukünftig ausschließlich auf Höhe von Torgau Kuvert in den Gewerbepark eingefahren werden.

Ein Bürgerhinweis

Als der Gemeinderat das Konzept bereits einstimmig abgenickt hatte, wurde von der voll besetzten Besucherbank noch ein Verbesserungsvorschlag gemacht. Ein Bewohner der Sandstraße merkte an, dass oftmals Lkw, die eigentlich nach Torgau wollen, stattdessen versehentlich vom Kreisverkehr in die Sandstraße einfahren. Er schlug vor, ein Anlieger-frei- oder ein Sackgassen- Schild an der Kreisverkehr-Ausfahrt anzubringen, um allen Lkw- Fahrern einen unmissverständlichen Hinweis zu geben. Stübner hörte sich den Hinweis genau an und versprach auch, diesen zu prüfen, machte dabei jedoch nicht viele Hoffnungen. Man könne nicht einfach so irgendwelche Schilder dort platzieren, außerdem sei der Wegweiser in Richtung Torgau deutlich größer als ein Sackgassen-Schild.

Aufgestellt werden sollen die Schilder noch im Laufe des Februars. Der Gemeinderatsbeschluss muss nun noch einmal der Straßenverkehrsbehörde übermittelt werden, welche dann im Anschluss die Anordnung zum Aufstellen der rund 30 Verkehrsschilder erteilt. Laut Dieter Stübner dauere das ganze Prozedere, „wenn es gut läuft“, gute zwei Wochen.

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