Samstag, 4. April 2020
Freitag, 7. Februar 2020

TORGAU

Eine Unterkunft für Jugendliche

Thomas Grosch-Pfütze ist der zukünftige Leiter der Torgauer Jugendherberge. Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Wer ist die Zielgruppe für die Torgauer Jugendherberge und sollen die Außenanlage wirklich nicht genutzt werden? Diese Fragen sorgten im Ausschuss für verdutzte Gesichter. Herbergsleiter Thomas Grosch-Pfütze gibt Antworten.

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Wie sollen zukünftig die Außenanlagen der Torgauer Jugendherberge genutzt werden? Mit dieser Frage konfrontierte in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschuss FDP-Stadtrat Peter Nowack Oberbürgermeisterin (OBM) Romina Barth. Bei einem Besichtigungstermin der Baustelle im Januar habe man den Stadträten nicht nur mitgeteilt, dass die Außenanlagen nicht genutzt werden sollen, sondern auch, dass weder Schüler noch Jugendliche im Allgemeinen zur Hauptzielgruppe der neu geschaffenen Unterkunft zählen würden. Dies sorgte nicht nur im Plenum, sondern auch bei der OBM erstaunt hochgezogene Augenbrauen. Sie versicherte, dies sei nicht der Fall. Ob dem tatsächlich so ist, wie die Pläne fr die Außenanlagen wirklich aussehen und ob er den 21. April als Eröffnungtermin für realistisch hält, erzählte Thomas Grosch-Pfütze, der zukünftige Leiter der Torgauer Jugendherberge, der TZ im Gespräch.

TZ: Die wichtigste Frage vorneweg: Wer gehört denn nun zur Zielgruppe der Torgauer Jugendherberge?
Th. Grosch-Pfütze:
Schüler *lacht* Wir stehen in engem Kontakt mit der Gedenkstätte Geschlossener Jugendwerkhof und haben mit ihm extra ein Programm erarbeitet, welches Schulen nutzen können. Generell richtet sich die Jugendherberge an Jugendliche und junge Erwachsene. Aber natürlich können auch Vereine oder Touristen mit einem Mitgliedsausweis des Jugendherbergsverband gerne unsere Einrichtung nutzen. Dass Schüler und Jugendliche jedoch nicht zu unserer Zielgruppe gehören, das stimmt schlicht und ergreifend nicht.

Dann wurde im Ausschuss auch davon gesprochen, dass man die Außenanlagen der Jugendherberge wohl nicht nutzen wolle. Wie sieht es damit aus? Was ist der Plan für den Außenbereich?
Der befindet sich aktuell noch in der Schwebe, da man sich noch darum streitet, wer den am Ende gestaltet. Was bisher feststeht ist, dass dort viele Fahrradständer aufgestellt werden sollen. Wie viel Platz dann noch für andere Dinge wie etwa eine Tischtennisplatte oder eine Feuerschale ist, muss man dann sehen. Da in Torgau jedoch öffentlich zugängliche Dinge häufig kaputt gemacht werden, werden wir diese Dinge komplett mobil halten und dann über Nacht im Gebäude aufbewahren.

Am 21. April soll die Jugendherberge offiziell eröffnet werden. Wirft man einen Blick auf den aktuellen Baufortschritt lässt einen das zumindest etwas skeptisch werden. Glauben Sie, dass der Termin eingehalten werden kann?
Sagen wir einmal so: Der 21. April ist ein sehr gewagtes Datum, bis dahin muss sich wahrlich noch viel tun. Unabhängig davon, ob die Herberge bis dahin eröffnet ist oder nicht, werden wir am 25. April zum Elbe Day einen Tag der offenen Tür veranstalten und die Jugendherberge allen neugierigen Besuchern präsentieren. Und für den 28. April erwarten wir dann auch schon unsere ersten Gäste.


INFO:

Wie die OBM am Mittwoch Linke-Stadtrat Michael Bagusat-Sehrt auf Nachfrage mitteilte, wird die Eselsbrücke, als die Verbindung zwischen Schlossstraße und Elbstraße, nach Abschluss der Bauarbeiten an der Jugendherberge wieder öffentlich zugänglich sein.

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