Mittwoch, 3. Juni 2020
Dienstag, 11. Februar 2020

TORGAU

Natürlich(es) Design!

Mandy und Simone von „Stil + Werk“ erklären Praktikantin Laura, wie mittels Grafiktablet am Bildschirm Entwürfe entstehen und bearbeitet werden können. Foto: SWB/J. Sachse

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Torgau. Warum man beim Kaffee Ideen wachsen sehen kann, lesen Sie in unserer Serie "24 Stunden, 24 Unternehmen". Stil + Werk setzen um 13 Uhr auf Kreativität!

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Was dem Menschen visuell gefällig ist, entscheidet sich innerhalb von Sekundenbruchteilen: Er nimmt Farbkombinationen als harmonisch oder beißend wahr, empfindet Abstände zwischen unterschiedlich hohen und breiten Lettern innerhalb genau definierter Felder als passend oder störend. Die Mädels von „Stil + Werk“ in der Eilenburger Straße kennen ihre Werbekunden so gut, dass sie inzwischen deren Farbvorlieben und Experimentierfreude einschätzen können. Wenn sie, wie gerade jetzt, am zeitigen Nachmittag, mit einem Kunden oder als Team beim Brainstormingzusammen sitzen, dann lassen sie ihren Gedanken und Impulsen freien Lauf, wissen aber gleichzeitig: „Ideen entwickeln sich während der Arbeit am Projekt.“

Dass das Resultat oftmals kaum noch dem Anfangsentwurf gleicht, ist dabeiganz normal. Im Rahmen der Arbeit an einem Projekt lernen wir seinen Inhalt, seine Intention und die Ansprüche unserer Kunden schließlich immer besser kennen.“ Deshalb gehört zum Weg von der ersten Skizze bis hin zu den fertig gestalteten und teils sogar selbst illustrierten Auftragsgrafiken eine hohe Eigendynamik. „Wir planen unsere Arbeitsabläufe hier zwar sehr genau, aber weil es sich für uns und unsere Kunden eben um kreative Prozesse handelt und nicht um rein technische, müssen wir natürlich auch offen und im Geiste frei dafür sein, dass sich mitten im Projekt die Aufgabe ändert.“, erklärt Mandy Rudl von „Stil + Werk“, die das einst hier ansässige Werbetechnikunternehmen 2015 übernommen und das Kernaufgabengebiet neu strukturiert hat. So entstehen hier neben herkömmlichen Aufträgen wie Visitenkarten, Werbefolien und  Flyern eben auch Anschauungsmaterialien für Firmenworkshops im Pflegebereich oder Malbücher für kleine Naturfreunde. Ein buntes Portfolio erfordert vor allem eines: die Fähigkeit, von einem Thema ins nächste zu springen, sich jederzeit wieder auf neue Anforderungen einzulassen.Dabei gilt es, beste Qualität in Sachen Typografie, Illustration, Grafik und Material abzuliefern. 

Gerade bei Letzterem ist für die Dreifachmama, die privat großen Wert auf Umweltbewusstsein legt, der Innovationsgedanke wichtig. „Ich würde unglaublich gern bei verschiedenen Werbetechniken auf nachhaltigere Materialien umsteigen, Folierungen ohne PVC verwenden. Aber noch sind die Alternativen für viele Kunden zu teuer“, erzählt sie. Währenddessen läuft in der Küche gerade der Kaffee für eine kreative Pause durch. Von ihrem Büro, in das man über eine kleine Wendeltreppe gelangt, kann sie ihren  Kolleginnen zurufen, dass sie auch gern eine Tasse hätte und man sich bei einem Stückchen Kuchen doch kurz über „Feng-Shui in der Werbung“ unterhalten könne – ein Thema, das sie sehr beeindruckt habe. Denn es erklärt, wie die Berücksichtigung visueller Reize gute Reklame ausmachen kann, wie Betrachter zu Kunden werden können, wenn man die fernöstliche Ausrichtungslehre zurate zieht.  Ganz „Stil + Werk“, eben!


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