Montag, 25. Mai 2020
Donnerstag, 13. Februar 2020

NORDSACHSEN

"Wir sprechen die Sprache der jungen Kunden"

Das AgilA-Team: v. l. n. r. Jonas Jendrysiak, Selina Hajny, Jano Hiller, Denise Vogelsang, Tobias Günther, Aleksandra Schepetzki, Dominic Rene Heine, Even Nguyen Trung. Foto: PR

Von unserer Redakteurin Frances Wendt

Leipzig. Selina Hajny (19) und Even Nguyen Trung (26) befinden sich im zweiten Ausbildungsjahr als Bankkaufmann/-frau bei der Sparkasse Leipzig und wissen genau: keine andere Ausbildung könnte besser zu ihnen passen. 

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TZ: Wie sind Sie beide auf die Ausbildung bei der Sparkasse Leipzig gestoßen?

Even Nguyen Trung: Ich habe nach dem Abitur einiges probiert. Nach einem Freiwilligenjahr begann ich ein Studium und entschied mich später für die Ausbildung bei der Sparkasse Leipzig. Eigentlich wollte ich niemals in die Wirtschaft gehen. Mittlerweile glaube ich aber, der Wirtschaftsbezug wurde mir in die Wiege gelegt, denn die Wahl, eine Ausbildung bei der Sparkasse Leipzig zu machen, war die absolut richtige. Ich liebe Leipzig und seine Umgebung. Ich finde es toll, bei einem regionalen Arbeitgeber zu lernen.

Selina Hajny: Bei mir war es ähnlich. Ich wollte eigentlich immer einen sozialen Beruf erlernen, entschied mich allerdings während meines Abiturs dagegen. Bei der Suche nach dem perfekten Beruf für mich, traf ich auf meine Beraterin bei der Sparkasse Leipzig, die mir die Ausbildung empfohlen hat. Der außerordentlich gute Ruf der Sparkasse Leipzig hat mich sofort angesprochen und ich traf meine Entscheidung.

Welche Inhalte werden in der Ausbildung vermittelt?

Even Nguyen Trung: Es gibt ein komplexes Gefüge zwischen Theorie und Praxis, das viele Themen beinhaltet. Dazu gehören Wirtschaftsgrundlagen, Geld- und Vermögensanlage, rechtliche Kenntnisse, eine tiefgründige Praxis und vieles mehr. Die Theoriegrundlagen lernen wir im Beruflichen Schulzentrum 1 – Wirtschaft und Verwaltung in Leipzig. Die Kombination aus beidem macht wirklich sehr viel Spaß! 

Selina Hajny: Die Mischung aus Theorie und Praxis bringt Abwechslung und bereitet mir viel Freude. In der überwiegenden Ausbildungszeit sind wir in einer Filiale eingesetzt, jedoch sind auch interne Hospita-
tionen möglich. Innerhalb der zweieinhalbjährigen Ausbildung finden verschiedene Seminare und Projekte statt, deren Vielfalt nicht zu übertreffen ist. 

Gibt es einen Bereich, der Ihnen am meisten Spaß macht?

Even Nguyen Trung: Ich dachte immer, dass die Hierarchien ziemlich starr sind. Aber das stimmt überhaupt nicht. Wir erleben unmittelbaren Kontakt mit unseren Führungskräften bis hin zum Vorstand, die uns viel Zutrauen schenken. Es gibt immer jemanden mit einem offenen Ohr. Für mich ist das besonders wichtig.

Wie sieht Ihre Zukunft nach der Ausbildung aus? Möchten Sie bei der Sparkasse Leipzig bleiben?

Selina Hajny: Ich möchte gerne bei der Sparkasse Leipzig als Privatkundenberaterin arbeiten. Meine Kollegen sind klasse und nicht nur bei Teamevents, sondern auch während der Arbeit herrscht bei uns ein angenehmes Klima. Zudem sind die Entwicklungschancen sehr gut. 

Even Nguyen Trung: Ja! Definitiv! Den Spirit bekommt man mit auf den Weg. Ich habe so viel Spaß bereits in der Ausbildung, dass ich mir hier meine Zukunft vorstellen kann. Wir sind aktiv am Geschehen dabei und können das Unternehmen mitgestalten. Ich kann hier meinen Werdegang mitbestimmen und mich persönlich weiterentwickeln.

Sie beide arbeiten in der Projektgruppe AgilA. Was ist das und welche Inhalte bearbeiten Sie? 

Even Nguyen Trung: Zum Sparkassentag, der alle drei Jahre stattfindet und im letzten Jahr in Hamburg war, haben Auszubildende aller Sparkassen die Chance, sich untereinander auszutauschen. Wir haben uns näher mit anderen Auszubildenden und Experten unterhalten und die Entwicklung von AgilA nahm ihren Lauf. Hinter dem Namen stehen die Wörter Agilität und Azubi. Wir wollen flexibel und proaktiv neben den normalen Projekten mehr leisten und unsere junge Dynamik nutzen.

Selina Hajny: Genau! Wir sind ein Team aus acht Azubis und befassen uns agil, unter anderem, intensiv mit dem Jugendmarkt – kurz JuMA-Programm. Wir stellen uns die Frage, wie dieser aussieht, welche Veränderungen vorgenommen werden können, um Gleichaltrige für die Themen der Sparkasse zu interessierten und wie wir diese Ansätze am besten umsetzen. Wir sprechen die gleiche Sprache wie diese Zielgruppe und haben dadurch einen schnellen Zugang zu jungen Erwachsenen.

Even Nguyen Trung: Wir finden zu Kundinnen und Kunden unserer Generation schnell eine gemeinsame Ebene. Dadurch lässt sich Vertrauen leichter aufbauen und das ist eine gute Basis für eine optimale Kundenberatung. Das ist das Ziel vom JuMA-Programm, das hoffentlich auch nach unserer Ausbildung weitergeführt wird.


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