Donnerstag, 28. Mai 2020
Mittwoch, 19. Februar 2020

TORGAU

Wie soll den Vereinen geholfen werden?

Guido Manske, Karsta Niejaki und André Burkhardt (v.l.n.r.) stellen sich in Dreiheide zur Wahl. Foto: TZ/ Archiv

Von unserem Redakteur

Dreiheide. So wollen die Dreiheider Bürgermeisterkandidaten die ehrenamliche Arbeit in der Gemeinde fördern.

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Die Bürgermeisterwahl in Dreiheide rückt immer näher. Am 15.  März ist es soweit, dann entscheidet sich, welcher der drei Kandidaten in Zukunft die Geschicke der Gemeinde leiten wird. An den Start gehen dabei Karsta Niejaki (Parteilos), Guido Manske (FWG Großwig) und André Burkhardt (FDP). Um Ihnen, liebe Leser, einen umfangreichen Überblick über die Ansichten der Kandidaten zu verschaffen, haben wir Sie mit zahlreichen Themen und Fragen konfrontiert und sie dazu Stellung nehmen lassen.  „Wie stehen Sie zur Vereinsvielfalt in der Gemeinde und was wollen Sie in Zukunft dafür tun, um diese aufrechtzuerhalten und zu unterstützen?“ wollte die TZ diesmal von den drei Kandidaten wissen.

Karsta Niejaki:

Das Angebot in Dreiheide über die Mitarbeit in verschiedenen Vereinen ist breit gefächert. Nebenher gibt es auch noch die ein oder andere Interessengemeinschaft. Beide tragen wesentlich dazu bei, dass sich Menschen integrieren, gleichen Interessen nachgehen und somit ihre Freizeit sinnvoll gestalten können, aber auch Treffpunkt sind.

Ich habe mit einigen Vereinsvorsitzenden gesprochen. Ihnen ist diese sinnvolle und erfüllte Freizeitgestaltung sehr wichtig. Die Mitgliederzahlen sprechen für sich. Insgesamt sind rund 500 Menschen in Dreiheide in Vereinen engagiert. Dazu zählen ebenso die örtlichen Feuerwehren. Neben dem Spaß an der Freude haben die Vereinschefs auch von dem großen Aufwand berichtet, der dies mit sich bringt. Eine Vereinsführung ist sehr mühevoll. Das trifft auch auf die Arbeit der örtlichen Wehrleiter zu. Viele Regularien müssen eingehalten, Abrechnungen durchgeführt und Rechenschaft abgelegt werden. Diese Einsatzbereitschaft verdient große Anerkennung und Respekt.

Hier kann eine Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung erfolgen. Dabei ist ein guter Kontakt wichtig, um an Problemlösungen mitzuwirken oder bei Organisationen, Antragsstellungen etc. behilflich zu sein. Nur durch den regelmäßigen Austausch entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit. Achtung und Wertschätzung sind ebenfalls Motivation. Die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit für Dreiheide aber auch überregional sehe ich außerdem als wichtigen Punkt, damit die einzelnen Veranstaltungen und Angebote auch besucht und somit honoriert werden.

 

Guido Manske:

Alles, was in meiner Macht steht, möchte ich für die Zukunft unserer Vereinsvielfalt tun. Das ist eine wirkliche Herzenssache. Was wäre unsere Gemeinde denn ohne sie und aller anderen engagierten Bürger. Sie alle machen unsere Gemeinde lebenswert, für Jung und Alt. Sie bieten viele Möglichkeiten zum Mitmachen, zum Lernen, zur aktiven Freizeitgestaltung, zum Ausleben interessanter Hobbys. Kurzum: zum Spaß haben.

Ich weiß aber auch, dass hinter der ganzen schönen Vereinswelt viel, viel Arbeit und Freizeit der Verantwortlichen steckt. Diese möchte ich hier mal ganz besonders loben und hervorheben. Als Mitglied in RGV und RKV Großwig , Ausstellungsleiter und Preisrichter unserer Rassegeflügelausstellung weiß ich wovon ich rede.

Nun fällt es mir auch sehr schwer einzelne Vereine oder Personen hervorzuheben. Sie sind alle gleich wichtig für uns und unsere dörfliche Gemeinschaft. Mit Ausnahme der Feuerwehren vielleicht, deren Kameraden und Kameradinnen ihr eigenes Leben zur Rettung und zum Schutz Anderer einsetzen.

Deshalb kann ich nur jedem raten, mach mit , such dir den passenden Verein für deine Freizeit und sei dabei  unsere Gemeinde lebenswerter zu machen.
Es ist ja nicht immer nur Geld, was gebraucht wird. Auch gute Rahmenbedingungen sind wichtig. Zum Beispiel langfristige günstige Pachtverträge oder Übereignungen, damit die Vereine auch Fördermittel beantragen können. Ebenso eine kostenfreie Bereitstellung von Gemeindeflächen zur Nutzung bei Festen. Ich werde immer ein offenes Ohr für die Anliegen aller Vereine in Dreiheide haben.

 

André Burkhardt:

Wie ich schon mehrmals sagte, sind die Vereine in unserer Gemeinde das Rückgrat und die Lebensader der drei Ortsteile und somit der gesamten Gemeinde. In unserer Gemeinde gibt es neun Vereine, die mit ihrem Tun und Wirken großartiges für unsere Gemeinde und das Zusammenleben tun. Vorallem die viele ehrenamtliche Arbeit und das Mitwirken der einzelnen Vereine bei Feierlichkeiten und Höhepunkten in der Gemeinde ist beispielhaft.

In der Vergangenheit wurde die Förderung der Vereine durch den ehemaligen Bürgermeister, sowohl mit finanziellen Mitteln als auch mit Bereitstellung von Gebäuden hervorragend vorrangebracht. Im Falle, dass ich zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt werde, möchte ich diese Unterstützung unbedingt beibehalten und gegebenenfalls noch verbessern. Ich selbst bin in mehreren Vereinen tätig und weiß daher, dass man Probleme und Fragestellungen am besten immer auf dem kürzesten Weg löst. Durch den bisherigen Wahlkampf habe ich viele Eindrücke und Ideen von den einzelnen Vereinen und deren Mitgliedern erhalten.

Mir ist dabei besonders wichtig, dass die Vereine wissen, dass meine Tür immer für ihre Belange und Probleme offen steht. Auch nach der täglichen Dienstzeit, ob persönlich oder telefonisch. Besonders die Kommunikation zwischen den Vereinen und die Transparenz der Gemeinde bei den Vereinen liegt mir als zukünftiger Bürgermeister sehr am Herzen, dies wurde in diesem Jahr schon mit einem Treffen aller Vereinsvorsitzenden  zur terminlichen Abstimmung der diesjährigen Veranstaltungen beim Heimat- und Kulturverein in Süptitz getan. Diese Kommunikation ist sehr wichtig und daher beabsichtige ich, diese Treffen turnusmäßig an unterschiedlichen Treffpunkten weiterzuführen. Dabei soll es auch im die Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen gehen.

 

Die TZ lädt zum Wahltalk:

Nicht nur hier in der Zeitung, sondern auch im wahren Leben wollen wir Sie, liebe Leser, umfangreich über die An sichten der drei Bürgermeisterkandidaten aufklären. Dazu laden wir Sie recht herzlich zum großen Wahltalk am Donnerstag, 27. Februar, 18 Uhr, in den Versammlungsraum der Großwiger Feuerwehr ein. Dort werden alle drei Kandidaten anwesend sein und all ihren Fragen Rede und Antwort stehen.

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