Mittwoch, 27. Mai 2020
Donnerstag, 27. Februar 2020

TORGAU

Routinierte Abläufe

Der Arbeitsplatz von Yvonne Mierau, Zeitungsdisponentin bei der Citypost Torgau im Repitzer Weg 7. Von hier aus koordiniert sie Nacht für Nacht die Zustellung der Torgauer Zeitung. Foto: SWB/H. Landschreiber

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Torgau. Die Citypost Torgau stellt die Torgauer Zeitung zu und ist besonders ab 3 Uhr besonders produktiv. Die Abläufe funktionieren wie in einem Uhrenwerk.

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Während man davon ausgehen kann, dass drei Uhr morgens die meisten Menschen im „Land der Träume“ unterwegs sind, gleicht um diese Uhrzeit der Betriebshof der Citypost Torgau einem Ameisenhaufen. Nach der Anlieferung der Torgauer Zeitung aus der Druckerei in Halle/Saale geht alles koordiniert und routiniert vonstatten: Jeder Handgriff sitzt. Sparsame Anweisungen, begleitet von spärlichen Worten, bestimmen das Tun: Ein Rädchen greift wie in einem Uhrwerk ins andere. Die Zusteller der Torgauer Zeitung nehmen ihre Vollpakete, wie es im Fachjargon heißt, in Empfang, beladen ihre Fahrzeuge und  begeben sich auf ihre Tour durch den Landkreis, sodass die druckfrische Torgauer Zeitung pünktlich in den Briefkästen der Abonnenten landet. Hinter diesen, wie von Zauberhand geführten Abläufen steht Yvonne Mierau, Disponentin für die Torgauer Zeitung bei der Citypost Torgau. Die junge Frau ist erst seit zehn Wochen im Geschäft, hat vorher aber zehn Jahre Erfahrungen bei der Paketzustellung gesammelt, kennt sich in der Branche also bestens aus. „Anfangs habe ich versucht, ein Gefühl für die Abläufe zu bekommen, bin die nächtliche Tour mitgefahren“, erklärt sie. „Zunächst war vieles Neuland, aber meine Kollegen haben mir den Einstieg sehr erleichtert.“ Der Arbeitstag von Yvonne Mierau spielt sich größtenteils tagsüber ab, wenn  sie mit den Zustellern kommuniziert und sich auch mal mit Beschwerden von Kunden auseinandersetzen muss, welche ihre Torgauer Zeitung – aus den unterschiedlichsten Gründen – nicht erhalten haben. Dann wird eine Lösung gesucht, wie sie doch noch zeitnah an ihre Lokalzeitung gelangen. Diesen Umstand muss sie hinterfragen, an Stellschrauben drehen und schnell Entscheidungen treffen. Yvonne Mierau ist quasi die Schnittstelle zwischen Zusteller  und Zeitungs-Abonnent – ein Job wie geschaffen für sie. Der tägliche Kontakt zu Manuela Merseburg, Vertriebsleiterin und Leserservice der Torgauer Zeitung, und Nicole Mündel sind unabdingbar und schafft Lösungen. Wichtig sind ihr außerdem der persönliche Kontakt zu den Zustellern, der wenigstens einmal die Woche gepflegt wird. Zu einem „normalen“ Arbeitstag gehört des Weiteren das Erstellen der Tourenpläne: Krankheits- und Urlaubsfälle müssen ersetzt werden. Dafür gibt es sogenannte „Springer“, die sprichwörtlich in die Bresche springen. „Ich sollte wissen, wo die Säge eventuell klemmt, muss schnell und unkompliziert Entscheidungen treffen.“ Was Yvonne Mierau auch am Herzen liegt, ist der tägliche Kontakt zu den Menschen. „Ein gutes Betriebsklima halte ich für ganz wichtig“, sagt die Zeitungsdisponentin im Brustton der Überzeugung. „Und das haben wir bei der Citypost Torgau.“ Im Notfall springt Yvonne Mierau schon einmal bei der Briefzustellung ein, weil sie die Arbeit an der frischen Luft schätzt. Dem digitalen Zeitalter, wo das E-Paper bei Zeitungen Einzug gehalten hat, steht Yvonne Mierau etwas zwiegespalten gegenüber. Sie schätzt das klassische Papierformat, muss die Heimatzeitung in der Hand halten, möchte das Papier und die Druckerschwärze riechen. „Ich glaube, dass es trotz allem weiter Zeitungen und Briefe geben wird.“ Zurück zu ihrer eigentlichen Aufgabe. Wenn sie wohlverdient in den Feierabend geht, weiß sie, dass sie sich auf den Schichtleiter der Nachtschicht verlassen kann. „Alles ist vorbereitet und organisiert: Durch die täglichen Absprache sind wir auf viele Eventualitäten vorbereitet“, weiß Yvonne Mierau. Schlaflose Nächte hat sie nicht, wenn auf dem Betriebshof der Citypost Torgau sechsmal in der Woche die 7000 Zeitungen angeliefert und verteilt werden. Die Logistik, die hinter der Verteilung steht, sieht der Abonnent nicht, wenn er die Torgauer Zeitung am Morgen aus dem Briefkasten holt und am Frühstückstisch oder auf dem Weg zur Arbeit liest. „Ich kann gut schlafen, weil ich mich auf meine Kollegen verlassen kann“, so Yvonne Mierau abschließend. Ihr Tagwerk beginnt nach einer „turbulenten Nacht“, wenn die Zusteller ihre Arbeit verrichtet haben …    


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