Samstag, 28. März 2020
Mittwoch, 26. Februar 2020

MOCKREHNA

Bauantrag eingetütet, Unterstützung eingefordert

Damit die Bauunterlagen möglichst schnell bearbeitet werden, holte sich Rosel Müller-Süptitz Marian Wendt und Peter Klepel mit ins Boot.Foto: TZ/C. Wendt

von unserem Redakteur Christian Wendt

Audenhain. Wenn man einen Bundestagsabgeordneten und einen Bürgermeister bittet, dass der eigene Geburtstagswunsch in Erfüllung geht, muss das schon ein außergewöhnlicher Wunsch sein:

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Am 1. April feiert Rosel Müller-Süptitz, die Chefin des Mockrehnaer Seniorenzentrums Am Gutspark, ihren 57. Geburtstag. Sollte ihr Geburtagswunsch bis dahin in Erfüllung gehen, erfolgt an jenem Tag den Spatenstich für die Millioneninvestition auf dem alten Gutshofgelände in Audenhain. Dort will die Unternehmerin neben einer Hausarztpraxis auch eine Tagespflegestation errichten (die TZ berichtete bereits ausführlich). Und weil Pflege ohne ärztliche Basis nicht funktioniere, gilt das Hauptaugenmerk der Bauwilligen derzeit der Errichtung der Arztstation. Deswegen bat sie am Mittwochnachmittag den Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) und Mockrehnas Bürgermeister Peter Klepel, sich beim Landratsamt für eine schnelle Bearbeitung der etwa 1 Kilogramm schweren Bauantragsunterlagen einzusetzen. Die wurden nämlich gleich im Anschluss eingetütet und persönlich nach Eilenburg zum nordsächsischen Bauordnungsamt befördert. Wendt und Klepel sagten ihre Unterstützung zu und lobten das enorme Engagement der Audenhainerin. „Wenn es um die Ansiedlung dringend benötigter  Hausärzte in der Region gehe, sollten die Behörden die Bearbeitung der Bauunterlagen nicht bis zum Letzten ausreizen“, sagte Klepel.

In Sachen Hausarzt kann Rosel Müller-Süptitz bereits auf die Unterstützung der Röcknitzer Praxis von Daniela und Gerhard Lau bauen, die nämlich in Audenhain eine Zweitpraxis eröffnen wollen. Damit wäre nicht nur ein wichtiger Schritt in Richtung Absicherung der hausärztlichen Versorgung in der Region Audenhain getan, betonte Rosel Müller-Süptitz, die Zweitpraxis würde auch den anhaltenden Patientenansturm in Röcknitz ein wenig mildern.

Sollte der Spatenstich – wie erhofft – im April erfolgen, stünde der Eröffnung der Hausarztpraxis im Herbst wohl nichts im Wege.


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