Dienstag, 26. Mai 2020
Mittwoch, 22. April 2020

DREIHEIDE

Horn & Co. sorgen für frischen Wind

Johannes Horn trägt das Trikot des SV Süptitz.Foto: privat

Von unserem Redakteur Norbert Töpfer

Süptitz. Der SV Süptitz setzt mit Erfolg auf junge Fußballer. Nach Abgängen von zahlreichen Leistungsträgern haben die meisten der nachrückenden Jungs den Nachweis ihrer Tauglichkeit für die Nordsachsenliga erbracht. 

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Johannes Horn spielt eine starke Saison im Team des SV Süptitz, das derzeit in der Nordsachsenliga die neu formierte Mannschaft  unter Regie des ebenfalls neuen Trainers Markus Kessel stabilisiert. Nach Abgängen von zahlreichen Leistungsträgern haben die meisten der nachrückenden  Jungs den Nachweis ihrer Tauglichkeit für die Nordsachsenliga erbracht. Dazu zählt auch Horn, der sich gleich im ersten Jahr bei den Erwachsenen zum Stammspieler entwickelt hat.  


„Fleißiger Typ“


„Johannes ist ein fleißiger Typ. Er versucht in jedem Spiel, das Maximum aus sich herauszuholen und ist auch sehr selbstkritisch. Als junger Spieler hat sich Johannes sehr schnell in unsere Mannschaft integriert. Bisher hat er in seinem ersten Jahr in der Männermannschaft konstante Leistungen geboten“, sagt der Süptitzer Trainer Markus Kessel, der mit 28 Jahren der jüngste Trainer der Nordsachsenliga ist. Horn ist nicht der einzige Spieler bis 21 Jahre. Zum Team gehören auch Anton und Theo Melichar, Dominik Jörke, Roger Weber, Jonas Müller, Philipp Ronny Peter und Dustin Thiele.  
Für Horn bedeutet der Fußball viel Freude, aber auch ein wenig Stress. Denn der 19-Jährige absolviert eine Ausbildung in Schneeberg (Erzgebirge) und kommt meist freitags nach Weidenhain, wo er bei seinen Eltern wohnt. Und Freitag ist gleichzeitig Training der Fußballer des SV Süptitz. 


Gute Stimmung


„Ich freue mich auf jedes Spiel, das ich für den Süptitzer Verein spielen darf. Ich liebe diese Mannschaft, weil wir uns alle gut verstehen. Und jetzt, wo es für uns ordentlich läuft, macht es umso mehr Freude. Ich werde alles geben, damit ich noch weiter in der Süptitzer Mannschaft auflaufen darf. Als es nicht so lief, wie wir uns das vorgestellt hatten, sind wir enger zusammengerückt und haben den Sprung ins Tabellenmittelfeld geschafft.“ Sonntagabend fährt er mit seinem Auto zurück nach Schneeberg. 
Horn hat schon mit fünf Jahren mit dem Fußball begonnen und seine Nachwuchsjahre in diesem Verein verbracht. Kein Wunder, denn sein Vater Uwe trug bereits das Trikot des SV Süptitz. Ein Jahr spielte Horn junior allerdings für Union Torgau in der Landesklasse in der Altersklasse A-Junioren unter Trainer Peter Nowack. 


Heiß auf jedes Match


Derzeit droht das vorzeitige Ende der Nordsachsenliga-Saison. „Das wäre schade. Wir rangieren zwar im sicheren Mittelfeld. Aber mir geht es eher darum, mit den Jungs auf dem Platz zu stehen und Fußball spielen zu können.“ Johannes Horn ist heiß auf jedes Match, aber besonders auf die Heimspiele in der Arena Süptitz. „Weil wir im Vergleich zu anderen Vereinen eine gute Sportanlage mit einem klasse Rasen haben.“ 
Horn freut sich über die Fans, die die Mannschaft anfeuern. „Aber ich würde auch vor einem Zuschauer spielen. Für mich ist es wichtig, dass ich Fußball spielen kann.“


Nachholebedarf


Ein Vorbild in der Bundesliga hat Horn nicht. „Ich kenne aber meine Schwächen. Ich muss meine Technik verbessern. Im Vergleich zu meinem Teamkollegen Matthias Grieser habe ich auf diesem Gebiet noch viel Nachholbedarf.“ Ein Wunsch von Johannes Horn wäre der Aufstieg mit den Süptitzern in die Landesklasse. „Dafür müssten wir uns alle steigern. Und das geht nur, wenn mehr Spieler zweimal wöchentlich zum Training kommen. Doch das ist schwierig, weil einige unserer Jungs auf Montage arbeiten.“ 
Dieter Schiller, Vorsitzender des SV Süptitz, ist froh über die Entwicklung der wohl jüngsten Mannschaft der Nordsachsenliga. „Darauf haben wir lange hingearbeitet mit unserem Nachwuchs. Wir ernten jetzt die Früchte der Arbeit von unseren Übungsleitern Roger Hagen und Mario Müller. Aber es ist noch ein weiter Weg für die Jungs. Wenn wir die Mannschaft zusammenhalten, können wir wieder ein Spitzen-Team werden“, sagt der 64-Jährige und fügt an: „Aber wir setzen auch auf erfahrene Spieler wie Ronny Kunath, Paul Weber, Matthias Grieser und Stephan Vogel. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nach unserem Fehlstart Angst hatte, dass wir ein schweres Jahr erleben werden.“


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