Freitag, 29. Mai 2020
Mittwoch, 22. April 2020

TORGAU

Festival soll zum Ferienlager werden

Schweren Herzens gibt Thomas Richter die Absage des diesjährigen „In Flammen“ bekannt. Foto: Privat

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Torgau. Das In Flammen Open Air 2020 ist zwar abgesagt, die Idee für einen Ersatz ist jedoch vorhanden.

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„Und wenn das Open Air dieses Jahr ausfallen muss, dann feiern wir 2021 umso verrückter. Die Gesundheit hat auf jeden Fall Vorrang.“ Diese Aussage stammt von Thomas Richter, dem Organisator des „In-Flammen“-Festivals und ist zwei Wochen alt. In diesen zwei Wochen hat sich einiges getan, denn mittlerweile sind im Freistaat Sachsen alle Großveranstaltungen bis 31. August untersagt. Was dabei alles als Großveranstaltung gilt, ist zwar noch nicht definiert, Thomas Richter ist sich jedoch sicher, das „In Flammen“ gehört dazu. „Und so mussten wir das Festival für dieses Jahr schweren Herzens absagen.“ Im gewohnten Rahmen wird dann also erst im kommenden Jahr wieder gefeiert. Für das nächste Jahr steht man nach wie vor mit den Bands wie Paradise Los, MOD oder Memoriam im Kontakt, die selbst auch interessiert sich, im kommenden Jahr in Torgau zu spielen.

Nichtsdestotrotz will sich das Team des „In Flammen“ auch diesen Festivalsommer das Feiern nicht nehmen lassen. Und so soll, auch wenn das eigentliche Festival abgesagt werden musste, ein „In-Flammen“-Ferienlager als kleine Entschädigung dienen. Die Idee dazu verkündete Thomas Richter bereits am Wochenende in einem Video auf seinem YouTube-Kanal, im Gespräch mit der TZ ging er noch etwas konkreter auf seine Pläne ein. „Am Ende hängt natürlich alles davon ab, wie die Auflagen Anfang Juli aussehen. Aber mich würde es nicht wundern, wenn diese nochmal gekippt werden und man dann Anfang Juli mit etwas weniger Leuten feiern kann. Wie viele das sein dürfen und werden, muss man dann halt sehen.“ Zwar sei den Bands schon abgesagt worden, doch  campen könne man gemeinsam im Entenfang ja trotzdem. Und so stellt sich Thomas Richter auf ein Festival ohne Bands ein. „Ein Ferienlager also.“

Der Termin dafür bleibt der gleiche wie der für das diesjährige „In Flammen Open Air“, der 9. bis 12. Juli. „Schließlich haben sich dafür viele Leute schon Urlaub genommen, die wollen wir dann nicht hängen lassen.“Auch wenn sich das Projekt dann in erster Linie über Spenden finanzieren soll, ist trotzdem eine Art Vorverkauf von Thomas Richter geplant. Schließlich wolle man, um den Corona-Schutzauflagen zu entsprechen, die Kontrolle über die Gästezahl behalten. Wann dieser Vorverkauf jedoch starten soll, steht noch nicht fest. „Man muss erstmal schauen, wie sich die Zeit bis Juli entwickelt. Ich hoffe, dass am Ende alles gut ausgeht und man sich dann spätestens wiedersieht, um gemeinsam umso härter zu feiern.“

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