Mittwoch, 27. Mai 2020
Donnerstag, 23. April 2020

NORDSACHSEN

In Zeiten von Corona…#30

In Zeiten von Corona…Foto: Repro: TZ

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

…freuen wir uns auch über kleine Erfolge. Dass der Schulstart geglückt ist gehört ebenso dazu wie die bevorstehende Wiedereröffnung der Frisörläden. Ein Schlag ins Kontor des lokalen Fussballs ist allerdings die sich abzeichnende Lösung für das Saisonende samt TZ-Bärenpokal.

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In Zeiten von Corona…

…freuen wir uns auch über kleine Erfolge. Nick Leukhardt, Christian Wendt, Nico Wendt und Thomas Keil sind gestern in die Spur gegangen, um herauszufinden, wie die Schulen der Region den Start nach wochenlanger Schließung gemeistert haben. Natürlich war die Arbeitshypothese, dass alles läuft. Schließlich war die Zeit für Vorbereitungen mehr als komfortabel. Und siehe da, keine Probleme in Sicht.

Ein kleiner Erfolg ist auch die die Wieder- eröffnung der Friseurläden Anfang Mai. Sowohl für Haar-Träger als auch -Schneider. Die Damen und Herren vom Fach werden dann wohl einiges wieder geradeschneiden müssen. Bei seinen Recherchen stieß mein Kollege Nico Wendt aber auch auf viele Unsicherheiten,  die bis zum Start noch ausgeräumt werden müssen, denn sowohl Kunden als auch Frisöre sollten sich wohl in ihrer Haut fühlen.

Im Lokalsport müssen wir heute lesen, dass die Saison im Fußball offenbar komplett gelaufen ist. Das betrifft sowohl die Ligen, als auch den TZ-Bärenpokal, den die Heimatzeitung in ihrem 30. Jahr nur allzugerne nach einem berauschenden Finale samt Siegprämie dem besten Team Nordsachsens überreicht hätte.

Die Torgauer Zeitung (TZ) hatte am vergangenen Sonnabend auf ihrer Lokalsportseite die Varianten für den weiteren Saisonverlauf im nordsächsischen Fußball eingehend erörtert. Am  Dienstag nun diskutierten die Präsidenten der Sächsischen Kreisverbände mit Herrmann Winkler,  dem Chef des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), sowie einigen weiteren Funktionären des Landesverbandes über diese Varianten für den lokalen Amateurfußball.

Wie die TZ danach in Erfahrung bringen konnte, einigte man sich auf die erste Variante. Mit der wolle man nun in Gesprächen mit anderen Landesverbänden um Mitstreiter werben, wie Chef-SFV-Spielansetzer Volkmar Beier vom Nordsächsischen Fußballverband (NFV) verriet. Er wie auch die anderen Teilnehmer der Video-Runde hoffen auf eine möglichst breite Einigung zu dieser Problematik in den Landesverbänden.

Noch mal kurz zum konkreten Inhalt der sächsischen Vorzugsvariante. Die Saison wird am 30. Juni 2020 abgeschlossen - ohne Meister oder Aufsteiger und ohne Absteiger. Für die Top-Mannschaften an den jeweiligen Tabellenspitzen bestünde dann die Möglichkeit, den Aufstieg - also die Eingliederung in die nächsthöhere Spielklasse - zu beantragen, sollte dort aus welchen Gründen auch immer ein Platz frei sein.

In Nordsachsen würde das - ausgehend vom derzeitigen Tabellenstand in der Nordsachsenliga - den SC Hartenfels 04 Torgau und die SG Zschortau betreffen. In diesem Zusammenhang wurde am Dienstag die eigentlich für Ende April festgelegte Frist der Vereine zur Meldung in Sachen Inanspruchnahme des Aufstiegsrechtes beziehungsweise des Rückzuges aus einer Spielklasse ausgesetzt.

Der neue Termin dafür dürfte im Mai liegen. Nämlich dann, wenn sich die Landesverbände endgültig zum Szenario in Sachen Fortsetzung oder Abschluss der aktuellen Saison verständigt und die Entscheidung für verbindlich erklärt haben.

Die noch ausstehenden Spiele im Kampf um den TZ-Bärenpokal  bis hin zur Entscheidung würden dann immer noch im Rahmen der neuen Saison ausgetragen werden können, bekräftigte Volkmar Beier gegenüber der TZ.

Wann genau die neue Saison starten wird, darüber soll letztlich entschieden werden, wenn sich die Landesverbände auf das Ende der laufenden Saison verständigt haben. Das dürfte auch mit der Länge der Sommerpause und den bis dahin geltenden Regelungen zur Corona-Pandemie und deren Bekämpfung von Seiten der Regierung in einem engen Zusammenhang stehen.

Zum letzten Punkt der Tagesordnung gab es am Dienstag keine lange Diskussion. Schnell fanden die Funktionäre einen gemeinsamen Nenner zum weiteren Ablauf der geplanten Maßnahmen zur Strukturreform im Landesmaßstab. Eigentlich sollte in der kommenden Spielzeit eine Qualifikations-Saison mit Blick auf die Reduzierung der Landesklasse von vier auf drei Staffeln ausgetragen werden. Das wird definitiv nicht passieren. Diese Spielklassenreform wurde für 2020/21 erst einmal ausgesetzt.


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