Mittwoch, 21. Oktober 2020
Montag, 20. Juli 2020

BELGERN-SCHILDAU

Färber erweitert Werksverkauf in Belgern

Der Färber-Verkaufscontainer wird am 31. Juli geschlossen.Foto: TZ/Stöber

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Torgau/Belgern. Die Färber-Großschlächterei hat die Notbremse gezogen. Zum 31. Juli schließt das Unternehmen seinen Verkaufscontainer im Torgauer Pestalozziweg. Parallel wird der Werksverkauf in Belgern ausgebaut.

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Die Färber-Großschlächterei hat die Notbremse gezogen. Zum 31. Juli schließt das Unternehmen seinen Verkaufscontainer im Torgauer Pestalozziweg. „In die Verkaufsstelle ist im zurückliegenden Monat gleich zwei Mal eingebrochen worden. Weil es uns nicht möglich ist, den Container wirkungsvoll gegen weitere Einbrüche abzusichern, mussten wir diesen Schritt gehen“, erklärt Marcel Gliemann, dem die Färber-Geschäftsstelle Belgern samt Torgauer Verkaufsstelle untersteht.

„Aufgehebelte Türen und blanke Zerstörungswut gegen Theke und Auslage sowie der Diebstahl von Computer und Internetrouter haben einen finanziellen Schaden von rund 5000 Euro verursacht“, rechnet Marcel Gliemann vor. Das war auch aus Sicht der Geschäftsführung der Färber-Gruppe Ost, zu der neben Belgern die Schlachthöfe in Neuruppin und Luckenwalde gehören, zu viel. Dort fiel der Entschluss, den Container letztmalig am 31. Juli zu öffnen.

„Gleichzeitig werden wir aber den Werksverkauf in Belgern modernisieren und erweitern“, kündigt der Geschäftsstellenleiter an. Bei laufendem Betrieb soll nicht nur die Fläche vergrößert werden. Das Unternehmen will auch das Spezialitäten-Angebot vor Ort ausweiten und beabsichtigt zudem, eine Imbissversorgung anzubieten. So gibt es auch für die Mitarbeiter, die vom Torgauer Container nach Belgern wechseln, genügend zu tun. Spätestens zu Beginn des Weihnachtsgeschäfts, so schätzt Marcel Gliemann ein, ist der Umbau am Standort des Schlachthofs, der insgesamt über 90 Menschen beschäftigt, abgeschlossen.

Derzeit wird der Container in Torgau noch einmal hergerichtet. Ab Mittwoch soll der Verkauf wieder anlaufen, bevor am Abend des 31. Juli letztmalig abgeschlossen wird. Für den Geschäftsstellenleiter ein bedauerliches Ende, „aber lieber so, als sich regelmäßig über  Schmierereien an den Außenwänden zu ärgern oder der Gefahr weiterer Einbrüche ausgesetzt zu sein“.
 

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