Donnerstag, 29. Oktober 2020
Freitag, 24. Juli 2020

NORDSACHSEN

Darüber wird heute gesprochen

Darüber wird heute gesprochenFoto: Repro: TZ

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Kampf-Helikopter über Klitzschen, Brummis in Audenhain und Wirtschaftsschwergewichte beim Frühstück – wir schreiben Freitag, den 24. Juli 2020, und darüber wird heute gesprochen.

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Die erste Woche unter B 87-Vollsperrung geht zu Ende. Ich bin, ehrlich gesagt, zusammengezuckt, als ich lesen musste, dass unsere wichtigste Verbindung nach Leipzig bis Anfang Oktober gesperrt sein wird und hoffe auf ein schnelleres Ende. Gerne noch in zeitlicher Nähe zu den Ferien. Denn genau die waren doch ursprünglich der ausschlaggebende Punkt für die Terminierung der Baumaßnahme in Mockrehna. Bis dahin wird sich der Verkehr durch die umliegenden Dörfer schieben. Wie es den Menschen dort damit geht, hat sich meine Kollegin Nadine Huber gefragt. Ihre Antworten lesen Sie heute in der TZ. (Ergänzung: Die aktuelle Umleitung wegen der Vollsperrung der B 87 in Mockrehna durch Audenhain ist bis zum 29. August geplant. Für diesen Zeitraum ist der aktuelle 2. Bauabschnitt der Arbeiten an der Bundesstraße vorgesehen. Das ergab eine Nachfrage der TZ bei Landratsamt Nordsachsen. Es ist deshalb falsch, dass die Umleitung durchgängig bis zum Ende der gesamten Baumaßnahmen Anfang Oktober auf der aktuellen Strecke durchs Brückendorf führt. Zwar ist die Fahrbahnerneuerung auf immerhin 2,3 Kilometern mit Bauende Oktober versehen, die Umsetzung erfolgt jedoch in verschiedenen Bauabschnitten, die jeweils andere Eingriffe in die Verkehrsführung vorsehen. Während der erste Abschnitt vom TAF-Gelände bis zum Stich reichte, erstrecken sich die die übrigen drei Abschnitte über die Ortslage Mockrehna.)

Informationen haben wir auch darüber, warum Anfang der Woche US-Militärhubschrauber die Torgauer Region überflogen haben, welche Themen beim ersten Torgauer Wirtschaftsfrühstück auf den Tisch kamen und wer dort nicht eingeladen war. Ansonsten lohnt sich ein Blick auf die gedruckte Freizeit-Seite. Die steht ganz im Zeichen des ersten Ferien-Wochenendes und zeigt einmal mehr, welch hohen Unterhaltungswert unsere Region zu bieten hat. 

Die Meldung zu den Kampfhubschraubern

Klitzschen/Dresden. Eine Reihe von Militär-Hubschraubern hat am Dienstag die Torgauer Region überquert. Unter anderem wurden sie über Klitzschen gesichtet. Nach Angaben der US Army Wiesbaden handelte es sich dabei um Kampfhubschrauber der US-Streitkräfte auf dem Weg zum Tankstop nach Dresden. Die 20 Maschinen vom Typ Chinook, Apache und UH-60 Black Hawk gehören demnach zur 101. Combat Aviation Brigade.  Von La Rochelle in Frankreich aus wurden sie zu Übungsplätzen nach Polen und Lettland überführt.

Der Text zum Wirtschaftsfrühstück

Torgau. In den Räumlichkeiten vom Baugeräteservice Ziesmann haben sich Mitte Juli einige Torgauer Unternehmer zu einem internen Wirtschaftsfrühstück getroffen. Mit dabei war auch Oberbürgermeisterin Romina Barth. Wie das Rathaus mitteilte, wurde sie von Karin Aulrich begleitet, die in der Stadtverwaltung für die Wirtschaftsförderung verantwortlich ist. Thematisiert wurden von den Unternehmen laut Pressemitteilung die zu eng konzipierten Straßen im Gewerbegebiet Außenring und das erhöhte Aufkommen von (wild) parkenden Lkw. Diesbezüglich suche die Stadtverwaltung bereits seit geraumer Zeit nach einer Lösung, denn das Problem treffe gleichermaßen auf alle Torgauer Gewerbegebiete zu. „Wir stehen in intensiven Verhandlungen mit einem Unternehmen, das bereits seit vielen Jahren Lkw-Parkplätze inklusive sanitärer Anlagen betreibt und sind da auf einem guten Weg“, habe die Oberbürgermeisterin in Aussicht gestellt.
In Bezug auf die von den Unternehmern kritisierten zu engen Straßen unterbreitete Stadtrat Konrad Theobald laut Pressemeldung folgenden Vorschlag. „Wie wäre es mit einer Direktverbindung vom PEP zum Gewerbegebiet hinter der Deponie entlang?“ Auch diese Variante will Oberbürgermeisterin Romina Barth demnach prüfen lassen. Firmen-Inhaber Roland Ziesmann habe das Engagement des Stadtoberhauptes für die Stadtentwicklung gelobt, heißt es weiter. Gleichzeitig habe er darum gebeten, die aktuellen Gegebenheiten im Gewerbegebiet im Außenring im Zusammenhang mit den über die Jahre veränderten Bedingungen zu untersuchen. „Das Gebiet ist vor so vielen Jahren konzipiert und schließlich angelegt worden. Aber vieles passt nicht mehr ganz zu den heutigen Bedingungen“, wird er zitiert.
Gesprochen wurde zudem über die Pläne der Stadt, einen Geh-und Radweg entlang der Bundesstraße zwischen dem PEP und dem Gewerbegebiet schaffen zu wollen. Ein Trampelpfad existiert an dieser Stelle bereits. Wie die TZ bereits berichtete, hat die Verwaltung bereits Gespräche mit dem Landratsamt als Eigentümer der Flächen aufgenommen, um das Projekt in Eigenregie umsetzen zu können.
In ihrer Pressemitteilung berichtet die Stadt zudem von der Ankündigung, die Bushaltestelle direkt am Gewerbegebiet mit einer Direktverbindung an den Torgauer Bahnhof anzubinden. Hierzu würden in Kürze Gespräche anstehen.
Fakt sei, so wird die Oberbürgermeisterin zitiert, dass das Gewerbegebiet im Außenring sehr gefragt sei. Neben der aktuellen Postansiedlung gebe es auch für weitere Flächen auf dem Areal Anfragen verschiedener Unternehmen. Konkreter wird die Meldung der Stadt an dieser Stelle nicht. Bereits gegen Ende des Jahres soll es eine zweite Auflage des Wirtschaftsfrühstückes geben, dann bei der Omnibus Verkehrsgesellschaft Heideland (OVH). Deren Geschäftsführer, Holger Klemens, habe noch während der Runde dazu eingeladen.
Stadträte waren offiziell zum Stammtisch nicht eingeladen, teilte die Verwaltung auf TZ-Nachfrage mit. Dass mit Henry Goldammer und Konrad Theobald zwei Stadträte der CDU dennoch mit am Tisch saßen, habe an deren Funktion als Gewerbetreibende, Betriebsberater der Gesundheitsbranche und Fuhrunternehmer gelegen. (erstellt auf Grundlage einer Presseinformation der Stadt Torgau)


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