Sonntag, 20. September 2020
Montag, 10. August 2020

OSTELBIEN

Regenguss bereitet Feuerwehrleuten in der Falkenstruth Probleme

Im Beilroder Feuerwehrgerätehaus kommen seit gestern Abend die Einsatzkräfte samt Technischer Einsatzleitung unter. Foto: TZ/Leukhardt

von unserem Redakteur Nick Leukhardt

Falkenstruth. Mehr Fluch als Segen. So viel das Fazit der Feuerwehrleute aus, nachdem es heute Morgen über dem Gebiet des Waldbrandes in der Falkenstruth geregnet hatte. Warum das Wasser den Kameraden mehr schadete als half, hat dabei einen ganz einfachen Grund.

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 20 Liter pro Quadratmeter. Als diese enorme Wassermenge am heutigen Morgen und Vormittag über Beilrode niederging, dürfte mit Blick auf den dort nach wie vor aktiven Waldbrand in der ganzen Region aufgeatmet worden sein. Doch der starke Regenguss war für die Kameraden vor Ort mehr Fluch als Segen. Denn das Feuer wurde dadurch zwar geschwächt, doch die Wassermassen verwandelten das Gelände in eine riesige Matsch-Piste, die den Kampf gegen die Flammen erschwerte.

So wurden im Laufe des Tages aus dem gesamten Landkreis geländegängige Feuerwehrfahrzeuge nach Beilrode beordert, um trotz der schlechten Witterungsbedingungen gegen den am Wochenende ausgebrochenen Waldbrand kämpfen zu können. Wie Einsatzleiter Sebastian Klaus vorhin mitteilte, komme man damit auch gut voran, jedoch gebe es noch nach wie vor zahlreiche Glutnester, die meisten davon 30 bis 40 Zentimeter tief im Boden. Trotzdem wird die Zahl der Einsatzkräfte in der Falkenstruth nach und nach reduziert. Waren es zur Hochzeit am Wochenende noch über 200 Kameraden aus Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, handelte es sich am heutigen Nachmittag nur noch um rund 150 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Nordsachsen und bis heute Abend soll sich diese Zahl auf rund 100 Kräfte einpendeln. „Wir versuchen nun, mit möglichst wenig möglichst viel zu erreichen“, erklärte der Einsatzleiter. „Man darf nie vergessen, dass all das hier ehrenamtlich passiert. Da kann man nur immer wieder ein dickes Lob an die Kameraden aussprechen, sie leisten hier eine wunderbare Arbeit.“

Nun will die Feuerwehr ihre Arbeit vor allem punktuell fortsetzen, also das Einsatzgebiet mit einzelnen Fahrzeugen bestreifen, um dann bei der Entdeckung von Brandnestern gezielt einzugreifen. Damit einher geht auch die Verlegung der Technischen Einsatzleitung vom Jagdhaus Falkenstruth direkt nach Beilrode, in das neue Feuerwehrgerätehaus. Hier kommen ab heute Abend alle Einsatzkräfte unter, können sich stärken, verpflegen und ausruhen. An diesem Bestreben wird seit heute Vormittag gearbeitet.

Wann genau der Waldbrand in der Falkenstruth völlständig gelöscht sein wird, kann man zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht absehen. Was jedoch absehbar ist, ist die Wiedereröffnung der  durch Beilrode verlaufenden Bahnstrecke. Als die TZ vorhin im Einsatzgebiet unterwegs war, führte dort ein Messzug Tests an der Oberleitung durch, ein Bahnmitarbeiter erklärte, dass man im Laufe des Nachmittags den Bahnverkehr wieder aufnehmen wolle.

Ausführliche Details zum Brand, der bereits am Wochenende ausbrach und dort am stärksten wütete, lesen Sie hier.


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